CH-Song der Woche: Mantocliff «Sea-Son»

Kühle und an die 80er-Jahre angehauchte Synth-Sounds machen die Musik von Mantocliff zu einem ausserordentlichen Erlebnis. Die Basler Band beweist Vielfalt in Punkto Musikrichtung und Auswahl – auch auf ihrem starken Track «Sea-Son».

Audio «Mantocliff «Sea-Son»» abspielen.

Mantocliff «Sea-Son»

3:15 min, aus Schweizer Musik Songs der Woche vom 20.01.2017

Mantocliff ist ein sechsköpfiges Kollektiv aus Basel: fünf Jungs und eine Frau. Neben Perkussion, Gitarre, Bass und Piano gehören auch ein Synthesizer und ein ganzer Bläsersatz zum Klang der Band. «Sea-Son» lebt vom dumpfen Drama des Blechs. Was dem Song aber die Krone aufsetzt, ist die Stimme der Sängerin Nives Onori. Ihre Voice ist unglaublich ausdrucksstark.

«Sea-Son» ist sanft. Man kommt sich vor wie in einem Märchenwald. Gefühlt von weit her dringt die Leadstimme ins Ohr und dennoch ist sie stechend scharf.

Überzeugender experimenteller Pop

Eigentlich stecken Mantocliff noch in den Babyschühchen, was das Bandalter angeht. Erst im letzten Jahr sind die sechs Musiker aus Basel in die Musikszene eingestiegen. Was ihren Sound angeht, hat die Band ihre Babyschühchen aber schon lange ausgezogen.

Auf ihrem Debutalbum «Umbilical» wagt die Band Ausflüge in die Electronica-Ecke und experimentiert mit den vielen Facetten des Pops. Das macht ihren Sound unglaublich abwechslungsreich. Sie kreieren einen vielfältigen, pulsierenden Soundteppich.