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CH-Song der Woche Wenn Jazz-Bläser auf Indie-Pop treffen

In seinem «Spooky Self»-Remix gibt Audio Dope dem ursprünglich sehr friedlichen Track der Schweizer Band Don't Kill The Beast heftig Feuer unter den Po. Du hörst trappige Hi-Hat-Patterns und Snares, kombiniert mit Samples aus Jazz-Stücken. Produziert wurde der Track in einem Studio in Los Angeles.

Ein Song, ein Abenteuer

Das Intro von «Spooky Self» im Audio Dope-Remix gibt dir das Gefühl, in einem nebligen Wald durch Pfützen und Schlamm zu traben: Organische Sounds, Bass-Hits und eine geloopte Melodie begleiten dich durch die ersten Takte des Songs. Ergänzend fügen sich weitere Elemente wie Wind, Bläser-Samples und an der Spitze führend, die Vocals in den Mix. Mit den Worten «I did it all for myself» eröffnet David von Don’t Kill The Beast, Link öffnet in einem neuen Fenster die Hook, bevor der Beat mit seiner vollen Gewalt einsetzt. Für die restlichen Minuten kannst du dich einfach vom Track tragen lassen.

Du hörst Jazz-Bläser, ohne es zu wissen

Die Hauptmelodie klingt wie ein Vier-Takt-Loop aus einem Synthesizer, dabei handelt es sich dabei um ein Blasinstrument. In diesem Remix hat Mischa, so stellt sich Audio Dope, Link öffnet in einem neuen Fenster vor unserem Gespräch vor, viel mit Samples aus Experimental- und Free-Jazz gearbeitet.

Ich habe den letzten Ton eines Bläser-Solos genommen, zehntausend Filter und Effekte drübergelegt und schlussendlich ist ein neues Instrument entstanden.

Audio Dope hatte die Band schon länger auf seinem Radar – eine Zusammenarbeit der Künstler war also absehbar. Inspiration für einen Remix fand er aber erst in Amerika.

Als ich in LA war, habe ich ihren Track «Spooky Self» wieder entdeckt und dann Sänger David gefragt, ob er mir die Audiospuren schicken kann und begann, zu experimentieren.

Was dabei rauskam, kannst du dir oben anhören. Enjoy!

CH-Song der Woche

CH-Song der Woche

Jede Woche küren wir einen Schweizer Song zum «CH-Song der Woche». Eine Übersicht aller Songs findest du hier.

Und so hört sich «Spooky Self» übrigens in der originalen, live gespielten Version an:

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