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History of Cypher Marash: «Heute würde ich nicht mehr so rappen»

Heute ist Marash Pulaj Moderator und Aushängeschild der kosovarischen Community in der Schweiz. Seine ersten medialen Schritte machte er als Rapper am «Virus Bounce Cypher». Zusammen mit Marash blicken wir auf fünf Jahre Cypher zurück.

Marash, Link öffnet in einem neuen Fenster ist ein Rising Star: Durch seine Rolle als Moderator der Sendung «Fol Shqip, Link öffnet in einem neuen Fenster» ist er zum Rolemodel für eine junge, kosovarische Fanbase in der Schweiz und in ganz Europa avanciert. Die wöchentliche Talk- und Entertainmentsendung ist ein grosser Erfolg und der Rapper einer ihrer Hauptprotagonisten.

«History of Cypher»

Wie fest hat sich die Schweizer Rapszene seit 2013 verändert? Zusammen mit Tommy Vercetti, Ali, Didi und Marash blicken wir in unsere Video-Serie «History of Cypher» auf fünf Jahre «Virus Bounce Cypher» zurück. Alle Videos gibt's hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Doch Marashs Weg begann an einem ganz anderen Ort: als Rapper in der 041-Gang. Damit ist er auch unweigerlich mit dem «Virus Bounce Cypher» verbunden. Denn bereits 2013, am ersten Cypher, war er Gast und trug massgeblich zum Hype einer neuen Luzerner Rapgarde bei.

In der Zeit zwischen 2013 und 2015 passierte dann einiges: Mimiks, Link öffnet in einem neuen Fenster' erstes Album landete auf Platz 1 der Album-Charts und Marash präsentierte sich zusammen mit Dave und einem Gratis-Album einer grösseren Öffentlichkeit.

Die 041-Jungs feierten Erfolge, spielten ihre ersten grossen Shows und waren nicht mehr aus der Szene wegzudenken. So lässt sich wohl auch Marashs Energie und Selbstbewusstsein am #Cypher15 erklären.

2016 sollte Marash dann szenenkritische Töne anschlagen. Offenbar waren ihm die Diskussionen und Streitereien innerhalb der Szene zu viel geworden. Er schrieb sich die Seele vom Leib und machte seiner Wut Luft. Noch heute betont Marash, dass dieser Part für ihn persönlich eine besondere Bedeutung hat.

Im darauffolgenden Jahr präsentierte Marash einen Part, in welchem er sowohl die First World Problems seiner Generation, als auch seine eigenen, mit der Biographie seines Vaters in Relation setzte. Marashs Vater war politischer Gefangener und musste in die Schweiz flüchten musste.

Marash bezeichnet diesen Beitrag als den stärksten seiner Cypher-Historie.

Auch dieses Jahr präsentierte Marash einen sozialkritischen Beitrag und fiel alleine schon dadurch auf, dass er was zu sagen hatte. Wir sind gespannt wie sich sein Weg fortsetzen und wohin sich der Luzerner entwickeln wird.

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