Diese 5 Videos sind für den «Best Swiss Video Clip» nominiert

Auch dieses Jahr wird am «m4music»-Festival wieder der Preis zum «Best Swiss Video Clip» verliehen. Aus über 200 Einsendungen haben es fünf Videos in das Voting geschafft. Wir stellen dir die Clips vor.

Hecht Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hecht srf

Den Gewinnerclip bestimmst du

Das «m4music» bietet mit dem Preis «Best Swiss Video Clip» den Schweizer Filmemachern in Sachen Musikvideos eine Plattform.

Hier kannst du bis zum 12. März 2017 für deinen Favoriten voten.

Ein wahres Kunstwerk: «Space Diaspora» von OY erzählt die Geschichte einer blühenden Zukunft auf einem anderem Planeten. An diesem Ort durchbricht die Menschheit die Spirale der Wiederholungen und entwickelt die Fähigkeit, aus ihren Fehlern zu lernen. Diese Storyline hat Moritz Reichartz absolut abgespaced animiert.

In seiner Interpretation wird die Menschheit von schwarz-weissen Bällen dargestellt, die im Kreis herumhüpfen – bis ein Raumschiff sie abholt und sie die Einfachheit verlassen. Im Kosmos transformieren sich die Bälle zu farbigen Federraketen mit Smarties-Schweif, bis sie dann auf einem rosaroten Planeten landen, wo sie sich ständig verwandeln können.

Dieser Clip ist ein einzigartiges Porträt eines Vororts in Aserbaidschan. «Landscape Escape» von Odd Beholder untermalt diese Aufnahmen. Die Kamera steht nie still, ist immer in Bewegung und hält das Leben von verschiedenen Personen fest: Männer, die neben aufgehängtem Fleisch warten, bis es trocken ist. Ein Junge, der am Strassenrand Vögel verkaufen möchte. Jungs, die sich auf der Strasse treffen, um tänzerisch zu zeigen, was sie können. Situationen, die mit der Kamera wunderschön von ganz nah eingefangen wurden. Ein absolut stimmiges Video.

Ein komplett wirres und irres Video. Irgendwie sexy und geheimnisvoll. Im Musikvideo zu «MeTube 2: August Sings Carmina Burana» wird ein Opernflashmob dargestellt – Hauptdarsteller: August Schram und die Bayrische Staatsoper. Auf jeden Fall interpretiert der Regisseur Daniel Moshel einen Opernflashmob so.

Dabei wird eine ganz wirre Geschichte erzählt, die auf einem Rummelplatz beginnt und sich in einen Flashmob mit mehreren Tänzern in schwarzen Latex-Outfits, inklusive Maske, verwandelt. Irgendwie sind wir immer noch sehr verwirrt - wie geht es dir dabei?

Wenn das Video zu «Gymnastique» euch nicht ein wenig zum Schmunzeln bringt, wissen wir auch nicht. Die Jungs von Hecht zeigen sich im Clip von ihrer tänzerischen Seite: Fünf Jungs mit abgetragenen, weissen Sneakers, hochgekrempelten Jeans und farbigen, gemusterten Socken tanzen durch die 30er-Zone. So richtig lockerflockig grooven sie die Choreografie. Mit viel Freude im Gesicht und ihrer Coolness legen sie im Video locker 500 Meter zurück. Und die Kamera ist bei jedem Schritt dabei.

Aïsha Devi nimmt dich auf einen Trip in einen anderen Kosmos mit. Eine rosa Welt, die auch ein Albtraum sein könnte. Es ist ein einzigartiges und sonderbares Video, in dem unheimliche Clown-Fratzen, seelenlose Augen und sexuelle Anspielungen durchs Bild ziehen.

Die Videoidee ist abgedreht und passt unheimlich gut zum Song. Es ist so kreativ und gleichzeitig so schockierend, dass man sich das ganze Video reinziehen muss.