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Openair St. Gallen 2018 Dialekt-Positivity: Eine Ode an den Ostschweizer Dialekt

Der Ostschweizer Dialekt wird gerne ins Lächerliche gezogen. Er wird gerne imitiert und sorgt definitiv für Gesprächsstoff. Virus-Moderatorin und Ostschweizerin Joana Mauch kann darüber nur den Kopf schütteln - und feiert deshalb zusammen mit den Besuchern vom Openair St. Gallen ihren Dialekt.

Wer aus der Ostschweiz kommt, hat es nicht immer einfach. Das betrifft auch mich. Sobald ich einen Fuss aus der Ostschweiz setze – wir können die Grenze ungefähr bei Winterthur ziehen –, hagelt es gerne mal die ersten Sprüche ... Der Klassiker dabei: «Bisch du öppe us dä Ostschwiz?». Dann folgt in der Regel die Aufforderung von wildfremden Menschen, Wörter wie «Bier (Bioar)», «Erdbeertörtli (Erdbeartöärtli)» oder «Wixxer (Wixxo)» zu sagen.

Mach ich gerne, denn ich bin bin ein bisschen stolz auf meine Heimat und ich kann es sogar nachvollziehen, dass manche Wörter in den Ohren anderer lustig klingen können.

Im Sittertobel ist alles anders

Am eigenen Festival sieht es natürlich etwas anders aus: Hier am Openair St. Gallen wird gesprochen, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Hier feiert man den eigenen Dialekt gerne auch mal ab. Dialekt-Positivity at its best könnte man sagen!

Ach, und übrigens: Nur weil wir den Dialekt haben, der am meisten imitiert wird, ist es nicht etwa so, dass wir andere Dialekte und Wörter nicht auch lustig fänden. Drum habe ich den Spiess einfach mal umgedreht:

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