Openair St.Gallen: Darum ist es ein riesiges Spektakel

Openair St. Gallen heisst campieren auf unsäglichen Steilhängen, baden in der festivalgeprägten Sitter und allerlei Konzerte verpassen (man ist ja hauptsächlich für das Halligalli hier). Was im ersten Moment etwas uncharmant klingt, ist in Wahrheit ein unerlässliches Fest: Wir erklären, warum.

Die schönsten Bilder vom OpenAir St.Gallen 2017

1. Jeder liebt das Openair St.Gallen

  • Ja, das Openair St.Gallen riecht nicht gerade nach Parfümflasche, sondern eher so nach Bierdose.
  • Ja, am Openair St.Gallen schläft man nicht gerade wie auf Wolke 7, sondern eher so wie auf einer Lawine.
  • Und ja, am Openair St.Gallen badet man nicht gerade in einem kühlen Nass, sondern eher so in einem warmen Piss.

Und trotzdem: Am Openair St.Gallen taucht man alle Jahre wieder in eine Partyoase ab, die dem Alltag zwar etwas urchig, dafür aber mit reinster Sorglosigkeit trotz.

2. Jeder ist willkommen

Wo dein Weg auch hinführt, selbst wenn du (ungewollt) in einem fremden Zelt landest, am Openair St.Gallen wirst du immer mit offenen Armen empfangen. Und einem laut johlenden «ÖÖÖöööh»-Gelalle. Versteht sich.

3. Jeder geht bei Wind und Wetter

Egal ob Sonngallen oder Schlammgallen – an diesem Festival spielt das Wetter den Nebenakkord.

Gegen die Affenhitze stehen schliesslich jederzeit Wasserpistolen bereit, die besonders zielsicher auf Gesichter (und Kameras...) reagieren und in dieser Parallelwelt offensichtlich auch kein handelsübliches «Nachladen» benötigen. Und gegen Schlamm gibt es ja Regenjacke und Gummistiefel. Surprise.

4. Jeder hat Spass

Selbst bodennahe Menschen finden das Openair St.Gallen riesig! Und zwar nicht nur, weil sie sich auf dem Sittertobel befinden...

Na gut. Mit etwas Anstrengung ist es schon verbunden.

5. Jeder fühlt die Musik

Auch wenn sich an diesem Festival die wohl grösste Ansammlung von Menschen tümmelt, die kaum bis unter Null wegen der Musik kommt, erfreuen sich trotzdem alle über die Künstler und deren sonore Ergänzung.

Besonders wir: Wir dürfen mundgeruchnahe an sie herantreten und ihnen Fragen stellen. (Wie letztes Jahr zum Beispiel an Two Door Cinema Club oder Tom Odell.)

Und das Beste: Wir lassen mit unseren Live-Streams alle daran teilhaben. Auch die Zuhausegebliebenen.

Die hoffentlich einen guten Grund dafür haben.