Yokko: «Ich habe mich eine Stunde lang auf dem Klo eingesperrt»

Der schlimmste Gurten-Tag von Yokko-Keyboarder Daniel Fanslau endete auf dem Klo. Doch das sind Peanuts. Denn die Band liebt das Gurtenfestival über alles - von A bis Z.

Die Do's & Dont's am Gurtenfestival

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Yokko am Gurtenfestival

Yokko

Links: Daniel Fanslau (Keyboard); rechts: Adrian Erni (Gesang)

Es gibt drei Dinge, die man laut Adrian Erni, dem Sänger der Band Yokko, am Gurtenfestival unbedingt tun sollte: «Den Berg einmal hoch- oder herunterlaufen, beim ersten Bier gemeinsam mit den Freunden anstossen und natürlich in die Aare springen!» Was hingegen gar nicht gehe? «Wütend auf die Security sein. Die sind hier eben ein bisschen rüpelhaft. Aber eigentlich ganz lieb.»

Der schlimmste Tag am Gurtenfestival

Keyboarder Daniel Fanslau erinnert sich noch genau an den Tag, an dem es wie aus Kübeln goss: «Ich hatte keinen Regenschutz dabei, keinen Platz mehr auf dem Gurtenbähnli, und ich war so angeschissen, dass ich mich eine Stunde lang auf dem Klo eingesperrt habe.»

Das schlechteste Erlebnis auf dem «Güsche» endete für Adrian Erni nicht wie bei Daniel eingeschnappt auf der Toilette, sondern kopfvoran den Berg herunterpurzelnd: «Ich bin mehr als einmal den Berg heruntergelaufen und stand an einem Abend etwas neben mir», beginnt Adrian. «Da habe ich eine Regenrinne übersehen und bin umgefallen. Schmerzen hatte ich dank dem Alkoholpegel aber erst am nächsten Tag», lacht er.

Die besten Dinge am Gurtenfestival

«Das Kaffeemobil auf dem Zeltplatz. Da kann man morgens um fünf Uhr auf die Stadt schauen, die Sonne geht langsam auf, und ich kann mir die letzten 10% Energie aus den Knochen tanzen», strahlt Daniel Fanslau. Sein Bandkollege schwärmt stattdessen in erster Linie von der familiären Atmosphäre: «Hier kommt man in eine riesig grosse Familie nach Hause. Man kennt sich hier, und das Handy ist vier Tage lang ausgeschaltet.»

«  Während diesen vier Tagen zählt einfach nur das, was hier stattfindet. »

Adrian Erni
Sänger von Yokko