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Let's Play Dieser «One Punch Man» haut daneben

Ein Prügelspiel mit einer Figur, die jeden Kampf mit einem Hieb beenden kann!? Wäre lustig, ist aber zu viel öde Arbeit.

Video: Guido spielt «One Punch Man: A Hero Nobody Knows» (Let’s Play)

Ich bin ein grosser Fan von Saitama, dem Superhelden namens «One Punch Man». Die Anime-Serie ist grossartig, denn die Idee eines Superhelden, der jedes Monster mit einem einzigen Schlag besiegen kann, ist schlicht grossartig. Der Anime ist mit vielen tollen Figuren bevölkert, eine absurder als die andere, und unterläuft gängige Superhelden-Klischees wunderbar.

Saitama (der übrigens einfach durch hartes Training so unbesiegbar geworden ist) ist wegen seiner Überlegenheit völlig gelangweilt und stellt sich nicht gleich zur Schau wie andere, eitlere Helden. Die Figur hat also auch genug Tiefe, weshalb der Witz über zwei Staffeln trägt.

«One Punch Man: A Hero Nobody Knows» ist nun die Prügelspiel-Umsetzung der Anime-Serie. Auch das ein grandioser Witz: Ein Prügelspiel mit einer Figur, die jeden Kampf mit einem Knopfdruck beenden kann – wie wunderbar absurd!

Doch leider trägt hier der Witz nicht. Denn erstens wählt das Game den Hinterausgang – wir spielen die allermeiste Zeit gar nicht mit Saitama, sondern einem neuen Helden, der sich erst die Sporen abverdienen muss. Das gibt dem Game zwar die Möglichkeit, das ganze Figuren-Kabinett der Serie auflaufen zu lassen, was es auch humorvoll tut.

Doch dazwischen, zweitens, rennen wir in einer Innenstadt herum, erledigen Fetch-Quests, basteln mit einem mässigen Charakter-Creator an unserer Figur, richten ihr eine Wohnung in einem schlechten Sims-Abklatsch ein, mühen uns durch repetitive Kämpfe mit vielen sehr ähnlichen Monstern.

So wird das tolle Konzept und die lustigen Figuren unter einem Wust fader Arbeit begraben.

«One Punch Man: A Hero Nobody Knows» ist für Playstation 4, Xbox One und Windows PC. Es ist ab 12.

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