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Let's Play: «Phoenix Point» Games: 2019 war ein gutes Jahr für Strategie-Fans

«Phoenix Point» ist der spirituelle (und würdige) Nachfolger des erfolgreichen Strategie-Klassikers «X-COM».

Phoenix Point – Let's Play mit Martina

Auch wenn das Gaming-Jahr 2019 für so manchen Videospiele-Fan enttäuschend war, so kamen immerhin die Liebhaber von Strategie-Spielen voll auf ihre Kosten.

Nach dem fabelhaften «Anno 1800», dem soliden «Tropico 6», dem grossartigen «Total War: Three Kingdoms», dem überraschend guten «Age of Wonders: Planetfall» und dem lang erwarteten «Age of Empires 2»-Remake folgt nun eines der ambitioniertesten Strategie-Spiele-Projekte überhaupt: «Phoenix Point».

«X-COM» unter neuem Namen

«Phoenix Point» soll der spirituelle Nachfolger des Strategie-Klassikers «X-COM» sein – das verspricht niemand geringeres als Julian Gollop, der Schöpfer von «X-COM: Enemy Unknown» und «X-COM: Apocalypse».

2013 hat Gollop gemeinsam mit David Kayne «Snapshot Games» gegründet. Ein kleines, rund 8-köpfiges Studio, das sein Hauptquartier aus Kostengründen in Bulgarien hat. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne im April 2017 ist das Spiel nun wie versprochen im Dezember 2019 erschienen.

«X-COM»-Fans sind zufrieden

Wer «Phoenix Point» spielt merkt sofort, dass hier alte «X-COM»-Entwickler am Werk waren. Nicht nur sehen beide Spiele fast genau gleich aus. Auch das Prinzip ist identisch: Wir kämpfen Runde um Runde gegen mutierte Aliens und müssen unsere Truppe dabei strategisch klug platzieren.

Im Meta-Game können wir wie gewohnt in unserer Basis forschen und dadurch unsere Truppen im Verlauf des Spiels verbessern. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass sich die Alien-Mutation nicht über der ganzen Erde ausbreitet.

Ein würdiger Nachfolger

Nur wenige Neuerungen haben es in «Phoenix Point» geschafft. Beispielsweise gibt es jetzt die Option, selbst aus einer First-Person-Perspektive auf Gegner zu schiessen, anstatt sich wie früher einfach auf die prozentuale Trefferwahrscheinlichkeit verlassen zu müssen.

«Phoenix Point» hat das Strategie-Spiele-Rad damit zwar nicht neu erfunden, aber es hat etwas geschafft, was sich viele «X-COM»-Fans vor dem Release nur schwer vorstellen konnten: Es ist würdevoll in die grossen Fussstapfen seines spirituellen Vorgängers getreten.

«Phoenix Point» ist am 3. Dezember auf Windows [Epic Store] und macOS erschienen. Es ist ab 16 Jahren freigegeben und kostet rund 40 Franken. Die Playstation-4- und Xbox-One-Veröffentlichung ist für 2020 geplant.

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