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Serien & Filme Best of 2017: Die 17 besten TV-Serien des Jahres

Immer dann, wenn Weihnachten ansteht und jeder Binge-Watching-Tipp Gold wert sein kann, steht unsere Auflistung der besten TV-Serien des Jahres bereit. Auch 2017 war wieder ein Jahr voller Serien-Highlights.

SRF
Legende: Gehören zu unseren liebsten TV-Serien 2017: «The Handmaid's Tale», «The Deuce», «Big Little Lies», «Rick & Morty» (UZS) SRF

Seit geraumer Zeit stellen wir am Ende eines jeden Jahres das exakt Gleiche fest: eine Zusammenstellung der besten TV-Serien des Jahres zu machen wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Denn auch 2017 nahm die Anzahl von ausgestrahlten TV-Serien im Vergleich zum Vorjahr wieder zu.

Darum lange Rede, kurzer Sinn: unsere Liste der besten TV-Serien des Jahres kann unmöglich vollständig sein – dafür gibt es schlicht und einfach zu viele Serien – eine gute Übersicht über ein weiteres, sehr sehr tolles Serienjahr gibt sie trotzdem.

PS: Noch mehr Serientipps gibt's bei den Kollegen von SRF 3 – und auch unsere Homies vom «Geek-Sofa» haben ihre liebsten TV-Serien des Jahres besprochen, Link öffnet in einem neuen Fenster.

(Wie jedes Jahr noch ein Wort zur Auswahl: nur gescriptete Serien waren teilnahmeberechtigt. Das heisst: keine Reality-Serien, keine Dokuserien, keine Talkshows.)

17. «Narcos»

Darum geht’s: Pablo Escobar ist tot – aber der Drogenhandel geht weiter. In der dritten Staffel legt «Narcos, Link öffnet in einem neuen Fenster» den Fokus auf die Geschichte des berüchtigten Cali-Kartells. [Trailer zu Season 3, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Wer hätte das gedacht? «Narcos» lief trotz dem nicht ganz unerwarteten Ableben von Pablo Escobar zu neuer Höchstform auf. In der dritten Staffel rückten Figuren ins Zentrum, die in den vergangenen zwei Staffeln nur am Rande eine Rolle spielten, deren Geschichte aber mindestens so interessant ist wie jene von Pablo.

Und wem das nicht überzeugend genug ist, darf jetzt Pacho Herrera beim Tanzen zuschauen, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Wo gibt’s das zu sehen? Alle drei Staffeln gibt’s auf Netflix. Season 4 kommt 2018 – mit Diego Luna und Michael Peña, Link öffnet in einem neuen Fenster!

16. «Insecure»

Darum geht’s: Die junge Afroamerikanerin Issa lebt in Los Angeles und kämpft sich durch den Berufs- und Datingsalltag. [Unser Review]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Junge Menschen in Los Angeles, die nach/anstatt ihrer Quarter-Life-Crisis den Sinn des Lebens suchen? Das kennen wir schon zu Genüge, oder nicht? Trotzdem zeigt «Insecure, Link öffnet in einem neuen Fenster» das Sex- und Datingleben von einer anderen Seite – hinter der Serie stehen nämlich ausschliesslich afroamerikanische Autoren.

Zusätzlich trumpft die Serie mit einer grossartigen Bildsprache auf, entwickelt von Beyoncé-Kollaborateurin Melina Matsoukas, Link öffnet in einem neuen Fenster. Auch der Soundtrack ist fantastisch.

Wo gibt’s das zu sehen? Season 1 gibt’s als DVD, Season 2 als Download. Season 3 folgt 2018.

15. «GLOW»

Darum geht’s: Los Angeles in den 80er-Jahren. Die Karriere von Ruth Wilder ist ins Stocken geraten. Über Umwege versucht sie ihre schauspielerischen Talente nun in einer Frauen-Wrestling-TV-Show auszuleben. [Trailer zu Season 1, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: «GLOW, Link öffnet in einem neuen Fenster» macht verdammt viel Spass. Die auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte der «Gorgeous Ladies of Wrestling» überzeugte vor allem dank den vielen überzeichneten Wrestling-Figuren mit Kurzweiligkeit. Die 10 Episoden vergehen wie im Flug.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganze Staffel gibt’s auf Netflix. Season 2 folgt 2018.

14. «Big Little Lies»

Darum geht’s: Die Welt von Monterey, einer Kleinstadt in Kalifornien in der in erster Linie die Schönen und Reichen verkehren, wird durcheinandergerüttelt: ein schlimmes Verbrechen ist passiert! Wer ist die oder der Schuldige? [Trailer zu Season 1, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Nicole Kidman, Reese Witherspoon, Laura Dern, und und und. Vor 20 Jahren wäre «Big Little Lies» als Film umgesetzt worden. Aber weil Filme dieser Art nicht mehr gemacht werden, werden solche Geschichten nun als Serie erzählt. Spannend, grösstenteils leicht verdaulich, schauspielerisch durchs Band überzeugend und dank «Dallas Buyers Club»-Regisseur Jean-Marc Vallée auch visuell ansprechend.

«Big Little Lies» war eine der Seriensensationen des Jahres und ein dermassen grosser Erfolg, dass die eigentlich abgeschlossene Serie eine Fortsetzung erhalten wird.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganze Staffel gibt’s auf Blu-Ray. Die Dreharbeiten zu Season 2 sollen Anfang 2018 beginnen.

13. «Twin Peaks: The Return»

Darum geht’s: Ähm, äh Agent Cooper, ähm, ähhhh ¯\_(ツ)_/¯ [Unser Review]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Die Fortsetzung der Kultserie hat uns 18 Episoden lang verblüfft und verwirrt. Genie David Lynch und Mark Frost fuhren mit dem Unerwarteten auf und brachen nicht nur sämtliche TV-Regeln, sie haben sie auch wieder zusammengesetzt, erneut gebrochen, in die Luft geworfen und sind dann mit dem Rasenmäher darüber gefahren.

Nirgendwo waren die «WTF»- und «OMG»-Momente so zahlreich. «Twin Peaks, Link öffnet in einem neuen Fenster» lässt sich nicht mit Worten beschreiben.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganzen Staffel ist soeben auf Blu-Ray erschienen

12. «Rick and Morty»

Darum geht’s: Die wahnwitzigen Abenteuer von Professor, äh, Grosspapi Rick und seinem Enkelkind Morty gehen in die nächste Runde. Einmal mehr mit dabei: Reisen durch Parallel-Dimensionen, Sprüche unter der Gürtellinie und jede Menge Meta-Humor. [Trailer zu Seson 3, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Die Wartezeit auf neue Folgen von «Rick and Morty, Link öffnet in einem neuen Fenster» wird mit jeder Staffel länger, dafür werden wir jedes Mal mit unglaublich viel Kreativität belohnt.

Kaum eine andere Serie ist derart selbstreferenziell, bei keiner anderen Serie wechseln sich Szenen, bei denen wir uns vor Lachen auf dem Boden krümmen, mit solchen, bei denen wir uns mit unserem tiefsten Inneren konfrontiert sehen, derart oft ab.

Auch die dritte Staffel von «Rick and Morty» war wieder ein grosses Abenteuer, welches uns dank Tausenden von Fan-Theorien, Link öffnet in einem neuen Fenster auch Monate nach dem Staffelende weiterbeschäftigt.

Wo gibt’s das zu sehen? Alle drei Staffeln gibt’s auf Netflix (mit diesem Trick). Season 4 kommt irgendwann.

11. «Better Call Saul»

Darum geht’s: In der dritten Staffel des «Breaking Bad»-Prequels treffen wir auf einen alten Bekannten: Gustavo Fring. Ausserdem erreicht der subtile Kampf zwischen Jimmy McGill und seinem älteren Bruder Charles das nächste Level. [Trailer zu Season 3, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Wir nehmen «Better Call Saul, Link öffnet in einem neuen Fenster» als zu selbstverständlich hin! Ja, die Serie wird wohl immer im Schatten seines Vorgängers stehen, das heisst aber noch lange nicht, dass uns hier nicht Woche für Woche genialer Serienstoff geboten wird.

Vince Gilligan und sein Team kennen sich nach über acht Jahren in der Unterwelt von Albuquerque dermassen gut aus, dass sie mittlerweile weitere Kapitel dieser epischen Story schon fast mühelos aus dem Ärmel schütteln können.

Ein besonderes Kränzchen möchten wir hier übrigens Rhea Seehorn widmen. Wehe es gibt für ihre Figur Kim Wexler kein Happy End!

Wo gibt’s das zu sehen? Alle drei Staffeln gibt’s auf Netflix. Season 4 folgt 2018.

10. «I Love Dick»

Darum geht’s: Chris ist eine sexuell nicht ganz vollständig befriedigte Filmemacherin. Sie begleitet ihren Mann zu einem Seminar in der texanischen Stadt Marfa. Leiter dieses Seminars ist Dick, gespielt von Kevin Bacon. Letzterer verdreht ihr den Kopf. [Trailer zu Season 1, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: «I Love Dick, Link öffnet in einem neuen Fenster» dreht den Spiess um. Für einmal werden nicht die Frauen als Objekte der Begierde inszeniert, sondern die Männer. Denn wie schon bei ihrer anderen Serie «Transparent» bricht Autorin Jill Solloway auch hier mit sämtlichen Gender-Konventionen. Nicht nur intellektuell stimulierend.

PS: Episode 5, «A Short History of Weird Girls», war die wohl beste TV-Episode des Jahres.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganze Staffel gibt’s auf Amazon Prime. Ob es eine Fortsetzung geben wird (die nicht zwingend nötig wäre), steht zurzeit noch aus.

9. «The Handmaid's Tale»

Darum geht’s: Nach verschiedenen Katastrophen ist die Menschheit zu einem Grossteil unfruchtbar geworden. In den USA hat eine christlich-fundamentalistische Splittergruppe die Macht übernommen – und gleichzeitig sämtliche Frauenrechte annulliert. [Unser Review]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Von der Story her hinterlässt «The Handmaid's Tale, Link öffnet in einem neuen Fenster» ein permanent ungutes Gefühl im Magen. Der Inhalt wird bildgewaltig und schonungslos erzählt. Die gleichnamige Buchvorlage von Margaret Atwood wurde zwar 1985 erstveröffentlicht, mit Blick auf die derzeitige politische Lage und Umbruchsstimmung in gewissen Teilen unserer Welt, könnte die Thematik der Serie zeitgemässer jedoch nicht sein.

Und dann wäre da noch Hauptdarstellerin Elizabeth Moss: nach «Mad Men» und «Top of the Lake» unterstreicht sie ein weiteres Mal, wieso sie eine der besten TV-Schauspielerinnen aller Zeiten ist.

Wo gibt’s das zu sehen? Der grosse Abräumer der diesjährigen «Emmy»-Verleihungen gibt es ärgerlicherweise noch immer nur als Import-Blu-Ray zu sehen. Season 2 folgt im April 2018.

8. «The Deuce»

Darum geht’s: New York in den 70er-Jahren: Die Stadt versinkt in Kriminalität und Unzucht. Unsere Hauptfiguren: die Prostituierten an der 42nd Street in Manhattan und ihre Zuhälter. Mittendrin: James Franco in einer Doppelrolle als Zwillinge. [Trailer zu Season 1, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Dank Serien wie «The Wire», «Show Me a Hero» oder «Generation Kill» hat David Simon seinen Platz im Serienolymp auf sicher. Trotzdem scheint er sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen zu wollen. Mit «The Deuce, Link öffnet in einem neuen Fenster» betreibt Simon einmal mehr Gesellschaftskritik und Ursachenforschung, war dabei aber noch nie so unterhaltend. Auch von der Machart her ein Volltreffer.

Wo gibt’s das zu sehen? Die Ausstrahlung der ersten Staffel ist in den USA erst kürzlich zu Ende gegangen. Eine Blu-Ray soll nächstes Jahr folgen. Die zweite Season ist bereits in Produktion.

7. «Legion»

Darum geht’s: Als Kind beginnt David Haller Stimmen in seinem Kopf zu hören. Er verbringt einen Grossteil seines Lebens in der Psychiatrie. Doch ist er wirklich psychisch Krank? Sind die Stimmen in seinem Kopf nicht doch Teil seiner übernatürlichen Fähigkeiten? [Unser Review]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Die dritte Staffel von «Fargo» – in den vergangenen Jahren gern gesehener Gast auf dieser Liste – war die bislang schwächste Staffel der Serie. Ein möglicher Grund dafür: Serienautor Noah Hawley hat seine ganze kreative Energie in eine der ausgeflipptesten Serien des Jahres gesteckt.

Wer sich über Mutlosigkeit und Eintönigkeit von zeitgenössischen Comicbuch-Verfilmungen nervt, dem sei stattdessen diese Superheldenstory ans Herz gelegt. «Legion, Link öffnet in einem neuen Fenster» wurde dieses Jahr in Sachen Originalität wohl nur von «Twin Peaks» übertroffen.

Wo gibt’s das zu sehen? Die erste Staffel gibt's auf Blu-Ray. Season 2 folgt im Februar 2018.

6. «The Marvelous Mrs. Maisel»

Darum geht’s: New York in den 50er-Jahren. Nachdem Miriam Maisels Ehe unerwartet in die Brüche geht, sucht sie sich einen neuen Lebensinhalt. Mit Umwegen macht sie Karriere als eine der ersten weiblichen Stand-Up-Komikerinnen. [Trailer zu Season 1, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Die neue Serie von «Gilmore Girls»-Autorin Amy Sherman-Palladino ist ein Fest für Augen und Ohren zugleich. «The Marvelous Mrs. Maisel, Link öffnet in einem neuen Fenster» glänzt mit symphatischen Figuren, einer rasanten Story und – wie könnte es bei einer Serie von Sherman-Palladino nicht anders sein – noch viel rasanteren Dialogen. Die leichtfüssigste Serie des Jahres.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganze erste Staffel gibt's auf Amazon Prime. Season 2 folgt 2018.

5. «American Vandal»

Darum geht’s: Skandal! Auf dem Parkplatz der «Hanover High School» hat ein Schmutzfink sein Unwesen getrieben. Auf 27 der dort parkierten Autos wurde ein Penis gesprayt. Der Schuldige? Dylan Maxwell. Doch Dylan bestreitet seine Unschuld! War er es, oder war er's nicht? Let's find out! [Unser Review]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: «American Vandal, Link öffnet in einem neuen Fenster» ist eine Parodie auf True-Crime-Serien wie «Making the Murderer», «Serial», oder «The Keepers». Der Fall ist nicht echt, alle Involvierten sind Schauspieler.

Trotzdem ist die achtteilige Serie ein ultradetailliertes Portät der «Millennials»-Generation. Die einzelnen Figuren sind dermassen gut gezeichnet, die Schauspieler derart natürlich, dass man innert kürzester Zeit vergisst, dass der Fall des vandalisierten Parkplatzes eigentlich ziemlich lächerlich ist.

Im Vordergrund möchte «American Vandal» ein Verbrechen aufklären – und hat gleichzeitig die bislang beste Dokumentation über Millennials und deren Umgang mit Social Media erschaffen.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ganze erste Staffel gibt's auf Netflix. Season 2 folgt 2018.

4. «BoJack Horseman»

Darum geht’s: Depressiver Ex-Sitcom-Star fristet noch immer ein zielloses Dasein in Hollywood. [Trailer zu Season 4, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Auch nach mittlerweile vier Staffeln können wir uns noch immer nicht so ganz erklären, was diese gezeichnete Halb-Mensch-Halb-Pferd-Figur zu einer der humansten Serienfiguren aller Zeiten macht.

Dieses Jahr durfte sich Hauptfigur BoJack mit seiner eigenen Vergangenheit und der Demenzerkrankung seiner Mutter auseinandersetzen – und auch in Staffel 4 ist «Bojack Horseman, Link öffnet in einem neuen Fenster» der Balanceakt zwischen Drama und absurder Comedy erneut gelungen.

Wo gibt’s das zu sehen? Alle vier Staffeln gibt's auf Netflix. Season 5 ist in Produktion und folgt 2018.

3. «The Leftovers»

Darum geht’s: Sieben Jahre ist es her, seit 2% der Weltbevölkerung spurlos verschwunden sind. Im letzten Kapitel der Serie werden unsere Protagonisten ein letztes Mal mit dem schmerzhaften Verlust ihrer Angehörigen konfrontiert. [Trailer zu Season 3, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Als Damon Lindelof zum letzten Mal eine Serie beendete («LOST»), hagelte es Kritik von allen Seiten. Mit «The Leftovers, Link öffnet in einem neuen Fenster» präsentierte uns Lindelof erneut eine abgefahrene Sci-Fi-Story, legte aber von Anfang an wert darauf, dass sich niemand Hoffnung auf Erklärungen machen sollte. Stattdessen untersuchte er drei Staffeln lang auf ziemlich schmerzhafte Weise, wie und warum Menschen trauern.

Und dann – ganz am Ende – folgte doch noch eine Erklärung für alles. Und die war mehr als zufriendstellend. Eine der besten Serien dieses Jahrzehnts findet ein grossartiges Ende.

Wo gibt’s das zu sehen? Die ersten beiden Staffeln gibt's auf Blu-Ray. Die Blu-Ray der dritten Staffel ist angekündigt. Season 3 war die letzte Staffel der Serie.

2. «Master of None»

Darum geht’s: Dev lebt in New York und ist noch immer auf der Suche nach der grossen Liebe. In der neuen Staffel kommt er dieser einen Schritt näher. [Trailer zu Season 2, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Kaum zu glauben, aber wahr: die zweite Staffel von «Master of None, Link öffnet in einem neuen Fenster» war noch experimentierfreudiger und abenteuerlicher als die erste.

Sei es eine Hommage an italienische Schwarz-Weiss-Filme, oder eine Sammlung von Short-Stories über New York: Aziz Ansaris Kreativität scheint keinerlei Grenzen zu kennen. Jede Episode war eine neue Wundertüte, fast jede traf voll ins Schwarze.

Wo gibt’s das zu sehen? Beide Staffeln gibt's auf Netflix. Ob und wann es eine dritte Staffel gibt, hängt von Aziz Ansari ab. Er sagt, dass er zuerst mehr Lebenserfahrung sammeln muss, bevor er eine dritte Staffel produzieren kann.

1. «Halt and Catch Fire»

Darum geht’s: Das Tech-Industrie-Drama geht in die letzte Runde. Unsere Crew ist mittlerweile in den 90ern angekommen und beteiligt sich an der Entwicklung der allerersten Internet-Suchmaschinen. [Trailer zu Season 4, Link öffnet in einem neuen Fenster]

Die Serie ist auf dieser Liste, weil…: Die beste Serie des Jahres hat eine qualitativ turbulente Geschichte hinter sich. Die erste Staffel? Nicht gut. Ja, wirklich! Gar nicht gut. Alle, die trotzdem hängen geblieben sind, wurden dann aber belohnt: Staffel 2? Sehr gut! Staffel 3? Eine der besten Serien 2016.

Und jetzt also Staffel 4, das letzte Kapitel – und endlich ist «Halt and Catch Fire, Link öffnet in einem neuen Fenster» ganz oben angekommen. Eigentlich möchte die Serie die Anfänge des Computerzeitalters, Silicon Valley und jene des Internets dramatisieren, wurde gleichzeitig aber zur menschlichsten Serie der letzten Jahre.

Die letzten vier Episoden dieser Serie waren die emotionalsten TV-Episoden des Serienjahres. Und die allerletzte Episode ist mit anderen grossartigen Serienenden («Six Feet Under», «The Sopranos») in mehr als guter Gesellschaft.

Wo gibt’s das zu sehen? Alle vier Staffeln gibt's auf Amazon Prime. Season 4 war die letzte Season.

Nicht ganz so gut, aber immer noch gut

Diese 33 Serien haben es zwar nicht in die Topliste geschafft, haben dieses Jahr aber trotzdem sehenswerte Staffeln veröffentlicht: «Back», «Baskets», «Better Things», «Big Mouth», «Billions», «Broad City», «Brooklyn Nine-Nine», «Casual», «Catastrophe», «The Crown», «Easy», «Feud: Betty and Joan», «Game of Thrones», «The Girlfriend Experience», «Girls», «The Good Fight», «The Good Place», «Godless», «Great News», «Love», «Mindhunter», «Red Oaks», «Review», «Sense8», «Silicon Valley», «Stranger Things», «This Is Us», «The Tick», «Transparent», «Unbreakable Kimmy Schmidt», «Veep», «Vice Principals» und «The Young Pope».

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