Filmcheck «Kingsman: The Golden Circle»: Legalisiert Drogen!

Rabiate Roboterhunde, eine Dealerin namens Poppy und Popstar Elton John als Actionheld.

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Diese Woche neu im Kino: «Kingsman – The Golden Circle»

Die Story:

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Die Fakten:

Ein junger Mann mit Brille, der einen Anzug trägt in einem Pub.

Warner Bros.

Regie: Matthew Vaughn
Schauspieler: Taron Egerton, Colin Firth, Julianne Moore, Elton John,
Kinostart: 21. September 2017
Hier geht es zum Trailer

Die Kingsman sind supergeheime Geheimagenten, die für eine supergeheime Geheimorganisation arbeiten. Aber Drogenhändlerin Poppy gelingt es erstaunlicherweise trotzdem die Kingsman aufzuspüren und umzubringen. Alle umzubringen, alle ausser Nachwuchsagent Eggsy. Der will nun die fiese Frau fertigmachen.

Das hat funktioniert:

Sensationell: Sir Elton John in einer Nebenrolle. Die 70jährige Musiklegende («Your Song») spielt sich selbst. Die Schurkin Poppy hält ihn gefangen. Der Popstar (über 450 Millionen verkaufte Alben) muss für sie performen. In bunten, vogelähnlichen Klamotten, wie er sie zu seinen besten Zeiten, in den 1970ern, auf der Bühne getragen hat. Aber mit Elton John sollte man sich nicht anlegen. Er haut haufenweise Halunken um. Und nebenbei singt er noch.

Das hat nicht funktioniert:

Das Verbrechen, dass Schurkin Poppy (was für ein Name) plant, ist wirklich hanebüchen: Sie hat all ihre Drogen vergiftet, wer sie konsumiert, stirbt innerhalb weniger Tage. Das Gegenmittel rückt sie nur raus, wenn im Gegenzug der Drogenhandel auf der ganzen Welt legalisiert wird. Warum das Ganze? Poppy träumt davon als erfolgreiche Geschäftsfrau anerkannt zu werden.

Fazit:

In «Kingsman: The Golden Circle» wimmelt es von aberwitzigen Brutalo-Szenen: Da werden Hamburger aus Menschenfleisch verzehrt und Kopfschüsse geheilt, als wären die nicht schlimmer als Splitter im Finger. Es ist eben ein Film für Leute, die es lieben, wenn es knallt und denen das auch reicht. Allen anderen sei der erste Teil empfohlen. «Kingsman: The Secret Service» kam 2014 raus, war skurril, satirisch und hatte tatsächlich eine Story, der man folgen mochte.

Der Film ist für:

Fans vom ersten Kingsman-Teil, Fans von Elton John und für Fans der Comicvorlage von Mark Millar und Dave Gibbons

Rating:

3 von 5 Punkten.