«Mon Roi»: Vincent Cassel auf Achterbahnfahrt der Emotionen

Ein eindrücklicher Film über eine wilde Beziehung: «Mon Roi - Mein Ein, Mein Alles» von Regisseurin Maïwenn ist die intime Achterbahnfahrt einer Beziehung. Im Mittelpunkt: Tony (Emmanuelle Bercot) und Georgio (Vincent Cassel). Miteinander können die beiden genauso wenig wie ohneeinander.

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Tony (Emmanuelle Bercot) und Georgio (Vincent Cassel): das ist eine komplizierte Geschichte.

Zu Beginn läuft alles wunderbar. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Es folgen Heirat und ein Kind. Doch die Beziehung ist ein ewiges Auf und Ab. Tony und Georgio können genauso wenig zusammen sein, wie sie auch nicht ohne ihr Gegenüber sein können.

Zu Beginn zeigt «Mon Roi - Mein Ein, Mein Alles» eine wortwörtlich gebrochene Tony, die nach einem Unfall im Spital liegt und sich wieder zusammenraffen muss: auf der einen Seite physisch, auf der anderen Seite emotional. Mit Rückblenden erinnert sich die Frau an ihre Beziehung mit Georgio.

Emotional und aufwühlend

Der vierte Film von Maïwenn ist eine brillante Charakter- und Beziehungsstudie. Schon alleine der visuelle Vergleich von Tony zu Beginn des Filmes (und der Beziehung) und wenn sie im Spital liegt, sprechen Bände - zwei verschiedene Menschen.

Ein eindrücklicher Film über eine wilde Beziehung, positiv wie negativ, und dabei stets emotional und aufwühlend. 4 von 5 Punkten.