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Legende: Man sieht ihm seine 54 (!) Jahre nicht an: Action-Superstar Keanu Reeves in seinem dritten «John Wick»-Einsatz © Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved.
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Review Boom! Wir klären die 3 wichtigsten Fragen rund um «John Wick 3»

«John Wick: Chapter 3 – Parabellum»: Keanu Reeves zündet sein nächstes Action-Feuerwerk und leert zum bereits dritten Mal seine Patronenlager. Wir haben das Action-Spektakel bereits gesehen und klären die essentiellen Fragen – ohne Spoiler!

1. Wer steht dieses Mal auf der Abschussliste von John Wick?

Er selbst! Schliesslich hat John Wick, ein Auftragskiller der kurzzeitig im Ruhestand war, am Ende des zweiten Teils einen seiner Gegner auf dem Boden des «Continental»-Hotels erledigt. Das verstösst gegen den strengen Code seiner internationalen Gemeinschaft von Auftragsmördern, worauf ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird.

In «John Wick: Chapter 3 – Parabellum» wird John Wick also vom Jäger zum Gejagten. Aber kampflos gibt er sich nicht geschlagen. So erledigt er im Laufe des dritten «John Wick»-Kapitels unter anderem einen 2.20m-grossen NBA-Basketballspieler (Boban Marjanović), sowie eine asiatische Kampftruppe, die mit Schwertern auf Motorrädern kämpft.

Klingt alles furchtbar kompliziert, ist aber ziemlich simpel: Man versteht Teil 3 auch, wenn man die ersten beiden «John Wick»-Filme nicht gesehen hat. Wirklich!

«John Wick: Chapter 3 – Parabellum»

Cast: Keanu Reeves, Halle Berry, Laurence Fishburne u.a.
Regie: Chad Stahelski
CH-Kinostart: Donnerstag, 23. Mai 2019

2. Wie schlägt sich Halle Berry?

Neu im «John Wick»-Universum mit dabei ist unter anderem Oscar-Gewinnerin Halle Berry. Berry übernimmt die Rolle von Sofia, eine mit John Wick befreundete Berufskillerin, die im marokkanischen Casablanca stationiert ist.

Zwar kann Halle Berry ihrem Filmpartner Keanu Reeves in jeder Hinsicht das Wasser reichen – auch weil ihre Figur gleich mit zwei angriffslustigen Hunden an ihrer Seite kämpft –, leider zieht der ganze Akt in Marokko den Film aber unnötig in die Länge.

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Legende: Da hat der bekennende Hundefreund John Wick aber grosse Freude: Halle Berry in Begleitung von zwei Vierbeinern. © Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved.

3. Ist der Film nicht ein bisschen zu lang?

Ja, ist er. Das Schöne am ersten «John Wick»-Teil war seine Unkompliziertheit. Bösewichte klauen das Auto von John Wick und töten bei einem Überfall seinen Hund. Nun rächt sich John Wick, an allen, welche ihm Unrecht getan haben – und zwar während genau 100 Minuten. Kurz und knapp.

Das dritte Kapitel ist nun bereits über zwei Stunden und 15 Minuten lang – und das macht sich irgendwann bemerkbar. Da können die Schiessereien und Kämpfe noch so schön gefilmt und eindrücklich choreographiert sein, irgendwann verliert man als Zuschauer die Aufmerksamkeit und die Kämpfe wortwörtlich ihren «Punch».

Fazit

3 von 5 Punkten

Bonusfrage 1: Warum eigentlich «Parabellum»?

Kommt vom lateinischen Sprichwort «Si vis pacem, para bellum» was übersetzt etwa so viel bedeutet wie «Willst du Frieden, bereite dich für den Krieg vor». Ein Schlüsselsatz in diesem Film – wer hätte es gedacht!

Bonusfrage 2: Ist Kapitel 3 das letzte Abenteuer von John Wick?

Natürlich nicht! Kurz nach dem US-Kinostart hat die Produktionsfirma Lionsgate «John Wick: Chapter 4» angekündigt, den vierten Teil dieser Serie.

Ausserdem ist seit geraumer Zeit, Link öffnet in einem neuen Fenster die Spin-off-Serie «The Continental» in Planung. Die erste Staffel dieser Serie ist für 2020 geplant.