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Serien & Filme «The Crown» auf Netflix: Fast wie «Downton Abbey», nur besser

Die neuste Netflix-Eigenproduktion «The Crown» widmet sich der Lebensgeschichte der Queen und ihrer Familie. Dieses Spektakel hat sich der Streamingdienst über 100 Millionen Dollar kosten lassen – mit vollem Erfolg: die am Freitag startende erste Staffel ist tolles Fernsehen.

Das Wichtigste vorweg: Die neue Netflix-Serie «The Crown, Link öffnet in einem neuen Fenster» ist Must-See-TV. Und zwar auch für jene Menschen, die mit dem Kult um die Britische Königsfamilie nichts anfangen können und sich öfters mal darüber wundern, wie Klatschheftli Woche für Woche wieder dutzende neue Royal-Geschichten generieren können.

The Crown
Legende: Hat das royale Winken ziemlich gut drauf: Claire Foy als Elizabeth II. Alex Bailey/Netflix

Im Zentrum der neusten Netflix-Eigenproduktion steht Königin Elizabeth II. Jene Frau also, die seit über 60 Jahren ununterbrochen dem britischen Königshaus vorsteht – und für Ausstehende einen distanzierten und kalten Eindruck hinterlassen kann.

So macht es sich «The Crown» dann auch zur Aufgabe, den Menschen unter der Krone zeigen zu wollen. Dafür geht die Serie ganz an den Anfang ihrer Herrschaft zurück: die Staffel beginnt mit Elizabeths Hochzeit 1947 und endet Mitte der 50er Jahre. Die 10 Episoden fokussieren sich auf Elizabeths erste Ehejahre mit Prinz Philip, ihr Verhältnis zum damaligen britischen Premierminister Winston Churchill und ihre Thronbesteigung.

Von «The Queen» zu «The Crown»

Hinter der Serie steht Peter Morgan. Die britische Königsfamilie ist für den Londoner Drehbuchautoren ein beliebtes Subjekt. Schon für seinen tollen Film «The Queen, Link öffnet in einem neuen Fenster» versuchte Morgan hinter die Fassade der britischen Monarchin zu blicken – mit Erfolg: Hauptdarstellerin Helen Mirren wurde damals mit dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin geehrt.

Britische Produktionen über die Royale Familie und die adlige Gesellschaft neigen gerne dazu, die Schattenseiten der Aristokratie auszublenden (*hust «Downton Abbey, Link öffnet in einem neuen Fenster» *hust*). Nicht so Peter Morgan. Auch für «The Crown» zeigt er einmal mehr ein vielschichtiges und nuanciertes Bild der «Royal Family»

Ein Budget von 100 Millionen

Beim Streaminggiganten Netflix scheint das Geld im Moment ziemlich locker zu sitzen. Wie schon dieses Jahr möchte der Streamingigant auch nächstes Jahr wieder , Link öffnet in einem neuen Fensterunfassbare 6 Milliarden Dollar für Eigenproduktionen ausgeben.

The Crown
Legende: Macht sich gut, so eine Krone. Claire Foy/Netflix

Wenn so viel Geld im Spiel ist, kann es natürlich immer mal wieder passieren, dass die eine oder andere Produktion aus dem Ruder läuft (Beispiel: «The Get Down»).

Bei «The Crown» spricht man zwar von ähnlich immensen Kosten – von 100 Millionen ist die Rede –, hier hat man jedoch das Gefühl, jeden einzelnen Rappen im Endprodukt erkennen zu können: Die Schauspieler sind grossartig, die Kostüme opulent, die Kulissen fantastisch.

Ausgelegt ist «The Crown» auf sechs Staffeln. Jede Staffel soll ungefähr 10 Jahre von Elizabeths Geschichte schildern. Und am Ende, so hofft Morgan, soll dann wieder Helen Mirren in die Rolle der Königin Elizabeth schlüpfen, wie sie es schon für «The Queen» getan hat. Dafür braucht es jedoch noch ein wenig, Link öffnet in einem neuen Fenster Überzeugungsarbeit.

Die komplette erste Staffel «The Crown» gibt es ab Freitag auf Netflix im Stream.

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