Die Black Eyed Peas ruinieren ihren einzigen guten Song

Holt die Ohrenstöpsel raus, die Black Eyed Peas sind zurück! Zusammen mit dutzenden von Stars – unter anderem Justin Timberlake, Snoop Dogg oder Jamie Foxx – veröffentlicht die Gruppe ihre neue Charity-Single «#Wheresthelove». Lieb gemeint, aber die Musik... uff... die Musik...

Einen Charity-Song zu kritisieren ist ja eigentlich ziemlich idiotisch. Schliesslich sind solche Songs ja für einen guten Zweck gedacht und dementsprechend stecken hinter solchen Projekten meistens nur positive Absichten. Die musikalische Qualität ist dabei also höchstens zweitrangig.

So verhält es sich auch beim «neuen» – respektive alten – Song der «Rap»(?)-Gruppe Black Eyed Peas.

Zusammen mit dutzenden von Stars, unter anderem Justin Timberlake, Snoop Dogg, Usher oder Jamie Foxx, veröffentlichen die Superstars eine neue Version ihres Hits «Where Is The Love?», ursprünglich aus dem Jahr 2003.

Der Track gedenkt den Opfern des Attentats von Orlando und unterstützt eine Stiftung, die sich unter anderem für das Ende von Waffengewalt einsetzt. Und – wie gesagt – das ist ja alles ziemlich nobel und lieb gemeint, und, eben, bei solchen Projekten ist die Musik gar nicht so wichtig, aber... uuuuuuuähhhhh: Was für eine furchtbare Verhunzung des Originals!

Eine schreckliche neue Version

Kurzer Rückblick: Die Black Eyed Peas waren mal eine ziemlich ordentliche Hip-Hop-Crew. Dann holte man sich Sängerin Fergie ins Boot, ging damit zwar kommerziell durch die Decke, beschränkte sich aber fortan darauf, uns in Fussballstadien und Kleiderläden mit einer äusserst grässlichen Version von auto-getuntem Pop-Rap zu terrorisieren.

So bleibt «Where Is the Love?» der einzige ordentliche Track, den die Black Eyed Peas zusammen mit ihrer neuen Sängerin veröffentlichten.

Umso enttäuschender ist es also, dass die Gruppe für die neue Version von «#Wheresthelove» (Häshtag ist total 2016, weisch), jetzt trotz Staraufgebot die gleiche, furchtbare Autotune-Produktionsmasche anwendet, die uns auch schon in solch tiefgründigen Tracks wie «Boom Boom Pow» oder «My Humps» mächtig auf die (Ohr-)nerven ging.

Hätten sie doch einfach das Original wiederveröffentlicht...