Viel <3 für die neuen Songs von Lower Dens und Courtney Barnett

Ende März erscheinen neue Alben von Lower Dens aus Baltimore und Courtney Barnett aus Melbourne. Das ist extra fett in der Agenda markiert, weil: Die Vorabsingles der beiden sind ziemlich hervorragend.

Trauriger Clown, weiblich Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Courtney Barnett in «Pedestrian At Best» als Clown of the Year YouTube

Lower Dens - «To Die in L.A.»

Nach dem grandiosen Debütalbum und dem leider überhaupt-nicht-so-grandiosen zweiten Album beschreiten Lower Dens auf dem jüngsten Album neue Wege. Hoffen wir zumindest, wenn auf «Escape From Evil» (erscheint am 30. März!) alles so klingt, wie die fantastische Vorabsingle «To Die in L.A.».

Statt eisigen Post-Punk-Gitarren, wendet sich die Band rund um Jana Hunter jetzt plötzlich frischfröhlichem Synthie-Pop zu. Wir meinen: A) Ein Hit und B) klingt schon fast ein bisschen nach Future Islands, oder nicht?

Courtney Barnett - «Pedestrian At Best»

Courtney Barnett haben wir schon seit Längerem ins Herz geschlossen. Zum einen wäre da «Avant Gardener» (The paramedic thinks I'm clever because I play guitar / I think she's clever because she stops people from dying) und zum anderen wünschen wir uns spätestens seit «Pickles From the Jar» jede Woche einen neuen Song mit Alltagsweisheiten der Dame.

Welch' Schande also, dass bis heute kein richtiges Album von der jungen Melbournerin erschienen ist. Das soll sich jetzt endlich ändern. Am 23. März erscheint «Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit» (was für ein Titel!), Barnetts Debütalbum.

«Pedestrian at Best» ist der erste Appetitanreger auf diese Scheibe. Und was singt sie da im Refrain? «Give me all your money and I’ll make some origami, honey / I think you’re a joke but I don’t find you very funny». Ahhhh <3<3. Hach, kaum jemand anderes schreibt derzeit so freche und schroffe Texte wie Barnett.