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Tete A Tete Nativ: «Die Leute setzen sich im Bus nicht neben mich»

Die Rassismusdebatte begleitet den Berner Rapper bereits sein ganzes Leben lang – nicht erst seit dem Tod von George Floyd in Minneapolis. Bei «Tete A Tete» erzählt er Lukie Wyniger von seinen Erfahrungen mit «Racial Profiling» und was er im aktuellen Diskurs von seinen Rap-Kolleg*innen erwartet.

Nativ ist einer der aktivsten und erfolgreichsten Rapper der Schweiz. Der Wahl-Bieler schafft es mit Boombap und Trap gleichermassen die Rap-Fans in der Schweiz zu begeistern. Zuletzt auch über den Röstigraben hinaus – unter dem Namen psycho'n'odds, zusammen mit dem auf Französisch rappenden Buds Penseur und ihrem bilingualem Mini-Album «Radiated Universe».

In den letzten Wochen stand Nativ vermehrt im Rampenlicht, weil er sich in seiner Musik, auf Social Media und in Interviews, Link öffnet in einem neuen Fenster dezidiert zur neusten Rassimusdebatte äussert.

«Tete A Tete»

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«Tete A Tete»

Ungefiltert und auf Augenhöhe: Musikredaktor und Reggae-Special-Macher Lukie Wyniger trifft bei «Tete A Tete» auf Persönlichkeiten aus der Welt der urbanen Musik. Alle Folgen findest du hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Bei «Tete A Tete» erzählt er vor seiner Lieblingsbar in seiner Heimatstadt Biel, warum der Platz im Bus neben ihm frei bleibt, was es für ihn bedeutet, wenn seine Textzeilen auf Plakaten an #BlackLivesMatter-Demos auftauchen und wo man jetzt konkret ansetzen muss. Nativ ist sichtlich aufgekratzt, gibt sich kämpferisch und spricht Klartext. Check das Video aus!

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Grut  (Pandas)
    Von dem was ich sehe was für eine Leben dieser Rapper führt habe ich nicht das Gefühl das er ein Opfer einer "rasistischer Gesellschaft" ist. Er scheint sein Leben so zu führen wie es ihm beliebt ohne grosse Einschränkungen zu haben. Schon allein das er diese Möglichkeit bekommt hier auf dieser Plattform unser System als rasistisch zu bezeichnen, zeigt eigentlich, in was für einem toleranten Land er lebt.
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    1. Antwort von Stefan Hofmann  (Stiglitz)
      Haben sie das Interview geschaut? Und auch verstanden? Ich schäme mich als Schweizer, dass wir immer noch Probleme mit Rassismus in der Schweiz haben. Es wird immer Rechtsextreme und Unbelehrbare geben (leider). Was ich persönlich tragisch finde ist aber der tägliche Rassismus von Menschen, die sich selber nie als rassistisch bezeichnen würden. Find your blindspot! Sprich mit Kollegen über Rassismus Erfahrungen und du wirst erstaunt sein, was in der Schweiz alles passiert!
  • Kommentar von Monika Denth  (Denth)
    Sind Sie doch froh, dann haben Sie zwei Sitze für sich!
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    1. Antwort von Stefan Hofmann  (Stiglitz)
      Sarkasmus ist hier so etwas von fehl am Platz.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wer setzt sich in der ÖV, nicht bewusst zu einer Person hin, welche zuvor kurz begutachtet/eingeschätzt wird, betreffend einigermassen optischer "Sympathie"? Das ist menschlich, "normal" und hat nichts mit Rassismus/Diskriminierung zu tun.
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    1. Antwort von Stefan Hofmann  (Stiglitz)
      Ja, das ist natürlich, aber diskriminierend. Was nicht natürlich ist, ist wenn diese optische "Sympathie" auf der Herkunft oder Hautfarbe basiert. Und genau da müssen wir uns an der Nase nehmen! Unser Hirn macht das automatisch und wurde in der Vergangenheit so trainiert. Diesen "unconscious bias" gilt es jetzt bewusst zu überwinden. Ist halt anstrengender als einfach wie bis anhin weiterzuleben und die Probleme kleinzureden. Aber es wird unsere Gesellschaft weiterbringen!
    2. Antwort von Samuel Künzli  (skunzlee)
      Hinzu kommt, dass Nativ ein bekannter Musiker ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute aus Rücksicht oder Unsicherheit sich nicht neben einen Celebrity setzen. Egal ob schwarz oder weiss.