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True Talk Haben Psychiater selber psychische Probleme?

In Zeiten, in welchen immer mehr über psychische Gesundheit gesprochen wird und wir uns auch vermehrt um unsere eigenen Belastungen und Probleme kümmern, werden sie immer wichtiger: Psychiater und Psychiaterinnen. René redet bei «True Talk» über die Vorurteile, die ihm in seinem Job begegnen.

Von prinzipieller Überforderung über Depression bis hin zur Schizophrenie: Laut dem Bundesamt für Statistik war im Jahr 2012 jede zwanzigste Person wegen psychischen Problemen in Behandlung.

Wenn man ein psychisches Problem bei sich identifiziert oder einem ein Besuch empfohlen wird, dann könnte man sich bei René in der Praxis wiederfinden. Er ist Psychiater und macht diesen Job mit Leidenschaft.

«True Talk»

«True Talk»

In unserer Webserie «True Talk» werden Menschen, die aufgrund von bestimmten Merkmalen, Eigenschaften oder Vorlieben häufig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, mit ebendiesen konfrontiert.

«True Talk» siehst du jeweils mittwochs bei uns auf Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster oder auf dem «True Talk»-YouTube-Kanal, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Enttabuisierung des Psychiaterbesuchs

«Menschen sind heute nicht häufiger krank, aber man geht mehr zum Psychiater. Das hat damit zu tun, dass heute viel mehr Leute sehen, dass es eine Lösung gibt und dass sie diese auch wollen», freut er sich über die Einstellungsveränderung gegenüber psychischen Problemen und seinem Beruf.

Doch trotzdem: Sich in psychologische Behandlung zu begeben, macht vielen Angst und auch den Psychiatern und Psychologen gegenüber hat man so seine Vorurteile.

Kriege ich gar ein Medikament verschrieben? Haben sie selber psychische Probleme? Werden sie mich und meine Geschichte ernst nehmen? Für René ist es wichtig, dass über diese Vorurteile gesprochen wird und man ihn und seine Arbeitskollegen und -kolleginnen nicht als emotionslose Steine wahrnimmt. Denn: «Psychiater weinen auch mal während Sitzungen.»

Aber worin liegt jetzt genau der Unterschied zwischen Psychologen und Psychiater? Analysiert René auch privat, einfach so für sich, Personen in seinem Umfeld und was ist sein Wunsch an uns Zuschauer? Diese Antworten gibt’s bei «True Talk».

Anmerkung der Redaktion: Vielen Dank für eure vielen Rückmeldungen. Wir nehmen eure Anliegen sehr ernst und haben die am Mittwoch publizierte Version vom Netz genommen. Die bemängelte Stelle wurde rausgeschnitten.

Unser Protagonist wollte an dieser Stelle lediglich auf den akademischen Unterschied zwischen den beiden Berufszweigen hinweisen und wir auf die teils noch vorherrschenden Verwirrung was die allgemeine Definition des Begriffs «Psychologen» betrifft. Dies ist uns aber nur sehr bedingt gelungen und nach diversen Rückmeldungen haben wir obengenannte Anpassungen vorgenommen.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Lydia Schmutz (Pua)
    Seit der Implementierung des Psychologieberufegesetztes (PsyG) im 2013 ist der Titel Psychologe/Psychologin sehr wohl geschützt und nicht jede beliebige Person kann sich so nennen. Psychologinnen und Psychologen studieren 5 Jahre an einer Uni. Wer Psychotherapeut ist, macht zusätzlich eine 4-jähirge Weiterbildung. Die Aussagen von René zum Unterschied von Psychiatern und Psychologen sind nicht zutreffend!
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    1. Antwort von SRF Virus
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Wir nehmen dein Anliegen sehr ernst und haben die am Mittwoch publizierte Version vom Netz genommen. Die bemängelte Stelle wurde rausgeschnitten und die neue Folge wird im Verlaufe des Tages so wieder publiziert. Unser Protagonist wollte an dieser Stelle lediglich auf den akademischen Unterschied zwischen den beiden Berufszweigen hinweisen und wir auf die teils noch vorherrschenden Verwirrung was die allgemeine Definition des Begriffs «Psychologen» betrifft. Dies ist uns aber nur sehr bedingt gelungen und nach diversen Rückmeldungen haben wir obengenannte Anpassungen vorgenommen. Wir danken dir sehr für dein Feedback und entschuldigen uns für die daraus resultierenden Umstände.
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  • Kommentar von Angela Deutinger (angiegemma)
    Die Aussage des Psychiaters bezüglich Titelschutz ist nicht differenziert und nicht ganz korrekt. Die Regelungen mögen komplex erscheinen, sollten Herrn Rene aber zugänglich sein. Es gilt zunächste festzuhalten, dass sich Psychologe | Psychologin nur nennen darf,wer einen anerkannten Ausbildungsabschluss auf Masterstufe in Psychologie einer Universität | Fachhochschule erworben hat (Art.2& 4 PsyG). Zudem sind auch
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    1. Antwort von SRF Virus
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Wir nehmen dein Anliegen sehr ernst und haben die am Mittwoch publizierte Version vom Netz genommen. Die bemängelte Stelle wurde rausgeschnitten und die neue Folge wird im Verlaufe des Tages so wieder publiziert. Unser Protagonist wollte an dieser Stelle lediglich auf den akademischen Unterschied zwischen den beiden Berufszweigen hinweisen und wir auf die teils noch vorherrschenden Verwirrung was die allgemeine Definition des Begriffs «Psychologen» betrifft. Dies ist uns aber nur sehr bedingt gelungen und nach diversen Rückmeldungen haben wir obengenannte Anpassungen vorgenommen. Wir danken dir sehr für dein Feedback und entschuldigen uns für die daraus resultierenden Umstände.
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  • Kommentar von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
    Titelfrage beantwortet: JA, selbst-verständlich und ausnahmslos, alle Menschen.
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