Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

True Talk «Lesbische Frauen werden in der Schweiz diskriminiert!»

Kurze Haare, Männerhasserin, aber eigentlich ist es nur eine Phase. Lesbisch sein ist auch heute noch mit vielen Vorurteilen verknüpft, die nicht wirklich viel Sinn ergeben. Darum klärt Hannah – sie ist selber lesbisch – bei «True Talk» mal auf.

«‹Lesbe› war früher sicher eine abwertende Bezeichnung und auch heute können sich viele nicht mit dem Begriff identifizieren. Indem wir aber begonnen haben, diesen Begriff wieder für uns selber zu verwenden, nehmen wir ihm jegliche Beleidigungskraft und so können andere ihn nicht gegen uns verwenden. Darum bezeichne ich mich selber als Lesbe», erklärt Hanna und räumt so während des Drehs einige Unsicherheiten des Teams aus den weg.

«True Talk»

Box aufklappenBox zuklappen
«True Talk»

In unserer Webserie «True Talk» werden Menschen, die aufgrund von bestimmten Merkmalen, Eigenschaften oder Vorlieben häufig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, mit ebendiesen konfrontiert.

Denn wenn man Leute nach ihren Vorurteilen betreffend lesbischen Frauen fragt, merkt man oft wie veraltet und ungerechtfertigt diese eigentlich sind: Kurze Haare, männerhassend und irgendwie laut. Dabei verzichtet man auch auf den Ausdruck «Lesbe», weil der irgendwie unangenehm, ja eben, doch schon beleidigend ist, nicht?

Zum Glück nimmt sich Hannah darum jenen Vorurteilen an, die noch in den Köpfen herumgeistern an und erklärt auch, warum es sicher einfacher wäre, nicht lesbisch zu sein, aber sie es auf keinen Fall anders haben möchte.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Irtimid Wonnoque  (Irtimid W.)
    Ich bin hetero und vor 10 Jahren als ich etwa genauso jung war wie diese nette Dame, musste ich ab und zu auch teilweise dumme Sprüche mit anhören, wenn ich meine Frau auf der Straße leidenschaftlich küsste oder am … begrapschte. Und angestarrt wurden wir dabei ja auch. Da wird doch niemand Heterophobie hineininterpretieren. Dumme Sprüche sind nicht notwendigerweise ein Zeichen des Hasses oder Abneigung. Ein Recht, draußen zu küssen, geht mit dem Recht einher, dumm zu starren oder zu kichern.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Wendy Elizabeth Müller  (Wendy)
    Ich bin eine lesbe aber man sieht es mir nicht an. Lange schöne blonde hare. Nur weil man lesbisch ist muss man eben nicht gleich seine hare abschneiden. Viele denken alle lesben sind so und dann kommen die Vorurteile und daraus resultiert eine Diskriminierung
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Könnte auch an den Leben selber liegen, weniger auffallen wäre mehr!
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Lorenor De Wilde  (Lorenor)
      Dann müssen Neymar und Ronaldo eindeutig auch lesbisch sein.

      Wenn man sich ab den 3 von 100 Lesben, denen man es ansieht (oder manchmal auch nur glaubt, anzusehen), dass sie lesbisch sind, gestört/genervt/angewidert fühlt, dann nennt man das eben Homophobie.