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True Talk «Nein, wir sind nicht zu dumm, um Ärzte zu werden»

Nervige Patienten, peinliche Begegnungen oder Freunde mit Ausschlägen: Pflegefachleute haben einen hektischen Beruf, helfen vielen und trotzdem wirft man ihnen vor, sie seien «zu dumm, um Ärzte zu werden» Lisa hat davon nun genug und räumt bei «True Talk» mit einigen Vorurteilen auf.

«Mached mal ä Folg über FaGe!»: Die Facebookkommentare zeigten bei unserer Frage, wen ihr bei «True Talk» sehen wollt, eindeutig, dass es höchste Zeit ist, mit einem Pflegefachmenschen aus dem Gesundheitsbereich zu sprechen. Also eine Person, die sich um die Kranken und Alten in Spitälern und Kliniken, Alters-, Pflege- oder Behinderteneinrichtung kümmert – früher hätte man noch «Krankenschwestern» gesagt.

Eine davon ist Lisa, die zwar noch in Ausbildung ist, aber jetzt schon einiges erlebt hat. Denn obwohl ihre Arbeit extrem wichtig ist – kümmert sie sich doch täglich um das physische und psychische Wohl von vielen Patienten und Patientinnen – wird sie doch nicht so geschätzt, wie man das erwarten würde.

«True Talk»

«True Talk»

In unserer Webserie «True Talk» werden Menschen, die aufgrund von bestimmten Merkmalen, Eigenschaften oder Vorlieben häufig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, mit ebendiesen konfrontiert.

«True Talk» siehst du jeweils mittwochs bei uns auf Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster oder auf dem «True Talk»-YouTube-Kanal, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Lisa begegnet zum Beispiel oft dem Vorurteil, dass sie zu dumm sei um Ärztin zu werden, oder dass sie regelmässig Medikamente aus dem Spital mitgehen lasse.

Doch das sind nicht die einzigen Hürden, die Lisa auf sich nimmt, wenn es um ihren Beruf geht: Den eigenen Ekeln überwinden, beispielsweise. Den obwohl man erwarten würde, dass sich Pflegefachpersonen vor Urin, Erbrochenen und anderen Körperflüssigkeiten nie im Leben ekeln würde, stimmt das nicht. «Doch, wir dürfen uns auch ekeln», erklärt Lisa, «ich ekle mich sehr vor Sabber!»

Doch das nimmt die 23-Jährige gerne auf sich, wenn es darum geht, sich um ihre Patienten zu kümmern und bei der Behandlung zu helfen. Und trotzdem gibt Lisa zu: «Ja, wir nerven uns manchmal auch wegen unseren Patienten.»

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