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True Talk «Wir streiken nicht, damit wir die Schule schwänzen können»

Seit Wochen gehen SchülerInnen auf die Strasse und setzen sich für eine bessere Klimapolitik ein – und schwänzen gar die Schule. Kritiker zeichnen ein Bild von pubertierenden Minderjährigen, die einfach kein Bock auf Schule haben. Darum räumt Klimaaktivistin Fina (17) bei True Talk auf.

Als am Freitag, 15. März der nationale Klimastreik stattfand, bewiesen schweizweit SchülerInnen, dass hinter ihrem Vorhaben nicht nur heisse Luft steckt: 35'000 Menschen demonstrierten gegen den Klimawandel – schulpflichtige Jugendliche gingen als Resultat auch nicht zur Schule.

«True Talk»

«True Talk»

In unserer Webserie «True Talk» werden Menschen, die aufgrund von bestimmten Merkmalen, Eigenschaften oder Vorlieben häufig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, mit ebendiesen konfrontiert.

«True Talk» siehst du jeweils mittwochs bei uns auf Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster oder auf dem «True Talk»-YouTube-Kanal, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Die Klimastreiks in der Schweiz werden von einer dezentralen Jugendbewegung organisiert, die in den sozialen Medien extrem gut vernetzt ist. Was in diesem Sinne gut und recht ist, aber ernst nehmen trotzdem nicht alle die Anliegen der SchülerInnen. Das merkt auch die 17-jährige Fina, die selbst an Streiks teilnahm und teilnimmt: «Klar, wir haben noch nicht so viel Lebenserfahrung, dafür einen weiten Blick in die Zukunft.» Gerade Leute über 50 denken ihrer Meinung nach nicht weiter als bis ins Jahr 2050.

Wir denken weiter als bis zu unserer Nasenspitze und unsere Zukunft ist uns wichtig.

Streiken, aber trotzdem in der Welt herumjetten?

Sie wollen einfach nicht zur Schule, seien pubertär drauf – warum sollte man darauf hören? Zusätzlich würden sie dann ja trotzdem mit Flugzeug in die Ferien gehen und Plastikbecher für ihren Kaffee To-Go nutzen. Diese Vorurteile musste sich Fina in den vergangenen Wochen anhören und in den Kommentarspalten online lesen. Doch:

«Wir streiken nicht, damit wir die Schule schwänzen können», betont die 17-Jährige bei «True Talk». Durch das Fernbleiben an der Schule würden viele Konsequenzen für die Schwänzenden entstehen, das nehme man nicht einfach so hin, wenn ihr Anliegen nicht wichtig wäre.

Wir streiken nicht, damit wir die Schule schwänzen können.

Und was meint Fina zum Vorwurf, man würde an die Demos gehen, dann aber trotzdem Plastikbecher nutzen? Ihre Antwort gibt's im Video oben.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Hertig (phertig74)
    Umweltschutz und Klimaschutz sind nicht das gleiche. Das ein ist durchaus Lohnenswert, das andere einfach nur absurd. Klima ist ein statistischer Wert über 30 Jahre, wie bitte können wir das schützen. So gut die Jungen das meinen mit dem Klimastreik, es wird meiner Meinung nach keinen Einfluss haben. In 30 Jahren muss sich keiner der Klimapropheten mehr verantworten.
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  • Kommentar von Werner Aeschlimann (wernz)
    Sollte sich heraustellen dass die Klimaveränderung durch den Mensch gemacht wurde, wird unsere Generation ganz, ganz schlecht wegkommen. Ich fürchte es könnte so kommen. Ich glaube auch dass wir hier von Menschen wie Ihnen Herr Hagen in die Klimadiskussionsfalle gelockt werden. Es geht vorallem auch um Geopolitik und delegierte Energieverantwortung, bei diesen Themen geht Ihnen dann definitiv der Schnauff aus Herr Hagen.
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  • Kommentar von Emil Schneider (Emil.fff)
    Also diese Zahlen nerven mich, es waren fast 70'000, ich finde es total daneben, dass SRF die Zahl habiert!
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