«Die Triage ist ein hochproblematisches Instrument»

Entscheiden über Leben und Tod: diese sogenannte Triage soll bei einer zweiten Corvid19-Welle möglichst verhindert werden. Das fordert der Ethiker Mathias Wirth von der Universität Bern zusammen mit anderen Ethikerinnen und Medizinern.

In einem Spital in La Chaux-de-Fonds kümmert sich medizinisches Personal um einen Patienten.
Bildlegende: Ethiker und Medizinern fordern, dass die Triage bei einer zweiten Coronawelle nicht mehr angewandt wird. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Es ist bereits das zweite Mal innerhalb kürzester Zeit, dass jemand aus der Meinungsredaktion der New York Times das Medienhaus verlässt. Erst ging der Chef der Rubrik, James Bennett, jetzt folgte ihm seine Teamkollegin Bari Weiss. Es hiess, ihre Meinung werdenicht toleriert.
  • Tahiti, Hawaii oder Fidschi sind Inselgruppen beziehungsweise Inseln im Südpazifik. Wie bloss wurden diese Landflecken mitten im Nirgendwo einst besiedelt und von wem? Jetzt zeigt eine neue Studie: Die Siedler im Pazifik sollen nicht nur aus Asien gekommen sein, sondern auch aus Südamerika.
  • Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar hat eine digitale Transformation angekündigt. Eine riesige Aufgabe, denn der Bestand des ältesten Literaturarchivs Deutschlands umfasst fünf Millionen Blätter. So gibt es zum Beispiel Goethes Briefe bald digital und frei zugänglich für alle.

Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Manuel Ramirez