«Rashford hat einen nationalen Nerv getroffen»

Mit einem Brief hat sich Fussballer Marcus Rashford dafür eingesetzt, dass über eine Million Kinder in Grossbritannien auch während der Sommerferien genug zu Essen bekommen, dank Einkaufsgutscheinen. Ursprünglich wollte Premierminister Boris Johnson das Programm auslaufen lassen.

Der Fussballspieler von Manchester United joggt über das Spielfeld.
Bildlegende: Marcus Rashford setzt sich erfolgreich für Kinder ein. Keystone

Mit seinem Engagement habe Rashford einen nationalen Nerv getroffen, sagt der freie Journalist Hanspeter Künzler in London.

  • Die weiteren Themen: Der FC Bayern München hat erneut den Meistertitel geholt, zum achten Mal hintereinander. Und dies gar vorzeitig. Den Bayern hat am Abend ein 1:0 gegen Bremen genügt. Dieser Titel ist spezieller, als alle anderen, sagt Sportredaktorin Michèle Schönbächler.
  • Die Migros stampft tausende Einkaufstaschen ein. Die von einem Künstlerinnen-Kollektiv gestalteten Papiertaschen hätten in der Pandemie-Zeit etwas Fröhlichkeit verbreiten sollen, mit Zeichnungen von einer Frau im häuslichen Spiel mit ihrer Katze. Da die gezeichnete Frau keine Kleider trägt, kamen aber offenbar in letzter Minute Bedenken auf, die Taschen könnten der Migros Sexismus-Vorwürfe eintragen.
  • Heute ist der Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre. Mehr als ein Drittel der Landmasse ist inzwischen von Wüste bedeckt oder von Wüstenbildung bedroht. Diese Desertifikation bedroht inzwischen die Lebensgrundlage von rund einer Milliarde Menschen.

Autor/in: Manuel Ramirez, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roger Aebli