Widersprüchliche Meldungen zum Tod eines Arztes in China

Eine erste Meldung zum Tod des Arztes wurde von den Behörden noch zurückgenommen. Li Wenliang hatte im Dezember als einer der Ersten vor dem neuartigen Corona-Virus gewarnt. Was diese Geschichte über Informationspolitik der Regierung aussagt, erklärt unser China-Korrespondent. 

Foto des verstorbenen Arztes Li Wenlian mit Atemmaske.
Bildlegende: Foto des verstorbenen Arztes Li Wenlian mit Atemmaske. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Die muslimische Minderheit der Uiguren wird in China kontrolliert, unterdrückt und in Umerziehungslager gesteckt. Eine Begegnung mit einem Exil-Uiguren in Berlin. 
  • Die Credit-Suisse trennt sich von CEO Tidjane Thiam. Hintergrund ist die Beschattungsaffäre rund um ehemalige Mitarbeiter der Bank. Der Rücktritt sei höchste Zeit, meint Wirtschaftsjournalist Lukas Hässig.
  • Seit der Asylgesetzrevision werden Asylsuchende in Bundesasylzentren untergebracht. Diese sind für Aussenstehende schwer zugänglich. Das verhindere Integrationsbemühungen und verstosse möglicherweise gegen die Menschenrechte, finden Kritikerinnen. 

Moderation: Salvador Atasoy, Redaktion: Joel Hafner