Wird in Kenia je irgendjemand wegen Korruption verurteilt?

Das fragen sich die Leute im ostafrikanischen Land, wo der amtierende Finanzminister verhaftet wurde. Seine Verurteilung ist allerdings eher unwahrscheinlich, wie unsere Afrika-Korrespondentin Anna Lemmenmeier erklärt.

Kenias Finanzminister Henry Rotich schüttelt die Hand von IWF-Chefin Christine Lagarde.
Bildlegende: Kenias Finanzminister Henry Rotich schüttelt die Hand von IWF-Chefin Christine Lagarde. Er wurde nun wegen Korruptionsverdacht verhaftet. Keystone

Die weiteren Themen:

  • In Hongkong sind pro-demokratische Protestierende von Schlägern brutal angegriffen worden. Wir fragen unseren China-Korrespondenten: Gehören diese tatsächlich zur chinesischen Mafia? Wurden sie gar von der chinesischen Regierung geschickt?
  • Sich mit einem Forschungsschiff ein Jahr lang im arktischen Packeis einfrieren lassen, das klingt nicht sehr attraktiv. Doch Atmosphärenphysiker Markus Rex, der die Forschungsreise leitet, freut sich sehr darauf.
  • Die Sommerferien geniessen und seine Masterarbeit dafür von einem Ghostwriter schreiben lassen – diese Versuchung ist gross. Das Geschäft mit akademischem Ghostwriting boomt.

Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Jonathan Fisch