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Bundeshaus in Bern
Legende: Keystone / Alessandro della Valle

Arena Wie ernst ist es der Politik mit dem Sparen?

Die Spardebatte geht in die nächste Runde: In der laufenden Frühjahrssession berät das Parlament das Entlastungspaket für den Bundeshaushalt. Umstritten sind nicht nur mehrere Sparposten, sondern auch, ob diese Massnahmen überhaupt nötig sind.

Obwohl der Bund das Jahr 2025 mit einem Überschuss von rund 0.3 Milliarden Franken abschliesst, bleibt die Finanzlage gemäss Finanzministerin Karin Keller-Sutter angespannt. Ohne Gegenmassnahmen drohten dem Bund Defizite in Milliardenhöhe –unter anderem aufgrund bereits beschlossener Mehrausgaben für die AHV und die Armee.

Der Bundesrat will den Haushalt deshalb 2027 um 2.4 Milliarden und in den Jahren 2028 und 2029 um je rund 3 Milliarden Franken entlasten. Dazu hat er das sogenannte Entlastungspaket 27lanciert. Während SP und Grüne dem «unsozialen Abbaupaket» grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, betonen die Bürgerlichen die Notwendigkeit der Sparmassnahmen. Schliesslich habe der Bund ein Ausgabenproblem.

Der Ständerat hatte das Entlastungspaket bereits in der vergangenen Wintersession beraten und das Sparvolumen im Vergleich zum Bundesrat um rund einen Drittel verkleinert. Der Nationalrat debattiert die Vorlage erstmals in der laufenden Frühjahrssession.

Wie steht es um die Bundesfinanzen der Schweiz? Und wie ernst ist es der Politik mit dem Sparen?

Krieg im Iran beschäftigt Schweizer Politik

Am vergangenen Wochenende starteten Israel und die USA einen Grossangriff auf den Iran und töteten unter anderem den Obersten Führer des Irans, Ali Chamenei. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten umgehend mit Luftschlägen, die Auswirkungen auf die ganze Golfregion haben. Viele in der Schweiz lebende Iranerinnen und Iraner hoffen auf einen Neuanfang für das Land und sind gleichzeitig besorgt, dass die aktuellen Entwicklungen neues Leid für die iranische Zivilbevölkerung bedeuten könnten.

Bringt der Krieg Freiheit für die Iranerinnen und Iraner oder weitet sich der Flächenbrand im Nahen Osten aus? Und welche Rolle hat die Schweiz in diesem Krieg?

Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 6. März 2026 in der «Arena»:

  • Benjamin Mühlemann, Co-Präsident FDP
  • Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS
  • Michael Götte, Nationalrat SVP/SG
  • Felix Wettstein, Nationalrat Grüne/SO

Ausserdem im Studio:

  • Saghi Gholipour, Mitgründerin «Free Iran Switzerland»

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