Best of Black Music Special 2016

«Killer-Album», «Überbänger», «Vierstern-General-Meisterwerk», «The Shit is lit», «ein Elefant ist dagegen magersüchtig», «Dopeness», «Jetztness» - für den Black Music Special sammle ich gerade noch die letzten Superlative. Denn es geht heute um die Besten Schwarzen Scheiben vom 2016.

Ein Jahr Black Music Special - Destilliert auf zwei Stunden
Bildlegende: Ein Jahr Black Music Special - Destilliert auf zwei Stunden zfg

Ein Sommelier würde wohl von einem «exzellenten Jahrgang» sprechen. Im 2016 sind nicht nur viele Alben erschienen; es waren überdurchschnittlich viele gute Scheiben dabei. Das gilt für AltmeisterInnen wie Mavis Staples, Charles Bradley oder De La Soul genauso wie für die jungen Wilden wie Aaradhna, Big Gigantic oder Son Lux. Neue Talente wie Phlake, Nao und Harleighblu haben sich neu angemeldet. DrumnBass und Disco haben sich zurückgemeldet. Viele Künstler, darunter die drei Titanen Prince, David Bowie und Leonard Cohen, haben sich leider abgemeldet.

Ein Jahr, destilliert auf zwei Stunden; das ist ein Verdichtungsfaktor von 4380. Wie der Stahl für ein Samurai-Schwert, der im Feuer 4380 Mal gefaltet wurde. Wie ein Single-Malt Whiskey, der 4380 Tage in einem Fass reifen konnte. Wie ein Bergbach der 4380 Höhenmeter zurückgelegt hat, bis auch die letzte kleine Verunreinigung durch das steinige Bachbett herausgefiltert wurde. Ihr wisst worauf ich hinaus will, oder?

Gespielte Musik

Autor/in: Sascha Rossier, Moderation: Sascha Rossier, Redaktion: Sascha Rossier