Friedensarbeit in Nigeria – im interreligiösen Dorf Gurku

Versöhnung nach den Schrecken des Krieges in Nigeria – Alltäglicher Antisemitismus: Warum Komiker Oliver Polak plötzlich ganz ernst ist – Religionsmeldungen der Woche.

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Wie Muslime und Christen gemeinsam die Schrecken des Krieges verarbeiten
100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ist immer noch Krieg auf dieser Welt. Und selbst wenn ein Bürgerkrieg wie in Nigeria zum Erliegen kommt, fängt manche Not erst an. Nach den Verbrechen der extremistischen Boko Haram in Nigeria bemühen sich dort Muslime und Christen gemeinsam um Verständigung. Traumatisierte Binnenflüchtlinge müssen mit dem Lebensnotwendigen versorgt werden, und dazu gehört auch psychologische Betreuung. Dass Versöhnung und Integration möglich sind, zeigt das Beispiel vom interreligiösen Friedensdorf Gurku. Das Dorf wird darum auch von der mission 21 mit Sitz in Basel gefördert.
Judith Wipfler

Der eindringliche Appell des deutsch-jüdischen Komikers Oliver Polak gegen Antisemitismus
Oliver Polak ist bekannt für seine Stand-up Comedy, bei der er kein Blatt vor den Mund nimmt und gerne Grenzen überschreitet. Nun hat er ein ernstes Buch geschrieben. In «Gegen Judenhass» erzählt der Comedian eindrücklich vom alltäglichen Rassismus, dem er in Deutschland auch heute noch begegnet. Er fordert ein klares Bekenntnis und Engagement der Zivilgesellschaft gegen den Antisemitismus.
Nicole Freudiger

Meldungen: Neues aus Religionen und Kirchen

Buchhinweis: Oliver Polak. Gegen Judenhass. Suhrkamp Verlag Berlin 2018.

Redaktion: Nicole Freudiger