Jesus als schwarzer Sozialrevolutionär

Warum Milo Rau in Matera einen Jesusfilm dreht - Weshalb die muslimische Welt lange sexuell weniger verklemmt war als Europa - Religionsmeldungen der Woche.

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Das Matthäus-Evangelium als Revolte für mehr Menschenwürde

Milo Raus Christus ist ein dunkelhäutiger Aktivist. Der Einzug nach Jerusalem inszeniert der bekannte Schweizer Regisseur als Demonstration und die Auferstehung liest er als Zeichen für das Engagement der Zivilgesellschaft. Eins ist klar: Der Jesusfilm, den Milo Rau gerade in Matera dreht, unterscheidet sich von herkömmlichen Passionsfilmen. Doch was interessiert Milo Rau an Jesus und der Bibel? Und wie hat ihn der Ort beeinflusst? Schliesslich war Matera schon diverse Male Schauplatz für Passionsfilme.
Oliver Kranz

Der direkte Weg von der Wonne im Diesseits zum Paradies im Jenseits

Verbot von Homosexualität. Kein Sex vor der Ehe. Frauen, die ihre Reize unter weiten Kleidern verbergen. Musliminnen und Muslime haben in unseren Breitengraden nicht den Ruf, sexuell besonders offen zu sein. Das war lange Zeit anders - so machten sich etwas islamische Gelehrte Gedanken über die weibliche Lust und Dichterinnen schrieben offen über Sex. Das zeigt Ali Ghandours Buch «Liebe, Sex und Allah». Wir stellen es vor.
Nicole Freudiger

Buchhinweis:
Ali Ghandour. Liebe, Sex und Allah. Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime. C.H. Beck, 2019.

Neues aus Religionen und Kirchen

Redaktion: Nicole Freudiger