Keine ausländischen Gelder für Moscheen?

Islamische Gebetsstätten und Imame sollen kein Geld mehr aus dem Ausland annehmen dürfen. Das verlangt eine Motion, die der Nationalrat angenommen hat. Doch so einfach ist das Vorhaben nicht.

Jemand lässt Geld aus einem Bankomat
Bildlegende: Islamische Gebetsstätten und Imame sollen kein Geld mehr aus dem Ausland annehmen dürfen. imago / PPE

Muslimische Gemeinschaften werden oft verdächtigt, Gelder aus dem Ausland anzunehmen und dadurch manipulierbar zu sein. Ein politischer Vorstoss will das ändern. Weil Muslime in der Schweiz aber meist als Vereine organisiert sind und ihre Finanzen nicht offenlegen müssen, ist eine Kontrolle der Finanzen schwierig. In Österreich sieht das anders aus: Dort sind einige Gemeinschaften öffentlich-rechtlich anerkannt.

Weiteres Thema:
Sie war weltweit die erste Professorin für katholische Theologie: Uta Ranke-Heinemann. Sie ruhte sich aber nicht auf ihrem Titel aus, sondern griff an. Sie kämpfte für die Gleichberechtigung der Frauen, sie zweifelte öffentlich am Dogma der Jungfrauengeburt und kritisierte die kirchliche Sexualmoral. Deswegen verlor sie ihre Lehrerlaubnis. Nun wird Uta Ranke-Heinemann 90. Was ist aus ihren Ideen geworden?

Redaktion: Antonia Moser