Ostermarsch am Bodensee: Solidarität mit Flüchtlingen

«Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten». Unter diesem provokanten Motto findet am Ostermontag der Internationale Bodensee-Friedensweg in Romanshorn statt. Die Organisatoren wollen ein Zeichen für die Solidarität mit Flüchtlingen setzen. Ein weiterer Ostermarsch findet gleichentags in Bern statt.

Der Bodensee-Friedensweg ist der grösste Oster-Friedensmarsch in der Schweiz. Auf dem Weg durch die Stadt Romanshorn sind verschiedene Stationen mit kurzen Reden geplant. Dabei will der Fernsehjournalist Ulrich Tilgner die Auswirkungen von Waffenlieferungen aus Europa auf den Krieg in Syrien und Konflikte in anderen Ländern aufzeigen. Die Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji wird eine Flüchtlingspolitik kritisieren, die Menschen ausgrenzt. Der Internationale Bodensee-Friedensweg wird von Kirchen, Gewerkschaften und Initiativen der Friedensbewegung in der Schweiz, Deutschland und Österreich organisiert.

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Redaktion: Norbert Bischofberger