Kandidaten-Schreck Susanne Kunz lässt die Kritik im Netz kalt

Die Jurorin steht seit Wochen in der Kritik. Susanne Kunz nervt in der Rolle als Jurymitglied der SRF-Unterhaltungs-Show «Die grössten Schweizer Talente» viele Zuschauer. Sie selbst nimmt die Rolle als Polarisierende gerne an.

Susanne Kunz hat sich mit Ihrer Meinung bei den Castingshows bei «DGST» nie zurückgenommen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gnadenlos Susanne Kunz hat sich in den Castingshows von «DGST» mit kritischen Äusserungen zur polarisierenden Figur gebuzzert. SRF

Seit dem Aus der Malerin Corinne Sutter sind die Kommentare auf dem «DGST»-Online-Portal von «SRF» über Susanne Kunz happig. «Ihre Überheblichkeit und Selbstüberschätzung wirken störend», «ihre persönlichen Vorurteile sind mir zu egozentrisch», «sie nützt nur ihre Bekanntheit aus und überschätzt sich selbst» sind nur einige wenige Beispiele.

«  Für mich ist es ein Kompliment zu polarisieren »

Susanne Kunz

Die 37-jährige TV-Frau nimmt die Kritik gelassen. «Für mich ist es ein Kompliment zu polarisieren. Ausserdem spricht man für einmal nicht über das Outfit des weiblichen Jury-Mitglieds, sondern über den Inhalt der Sendung», so Susanne Kunz gegenüber «Glanz & Gloria» und meint weiter, «es war schon vor dem ‹DGST›-Engagement nie mein Credo, ‹Everybody's Darling› sein zu wollen».

«  Ich würde alles genauso wieder machen »

Susanne Kunz

Vielen Zuschauern stösst die Art von Kunz bei «Die grössten Schweizer Talente» auf. Obwohl sie in ihrer Jurorenrolle stets eine harte Linie fuhr und das Buzzern auf exzentrische Weise zelebrierte, bleibt sie sich treu. «Ich fühle mich als Jurorin pudelwohl und bin authentisch. Ich würde alles genauso wieder machen.»

Kunz bleibt bei Kritik über Sutter

Corinne Sutters Malperformance

4:03 min, aus Die grössten Schweizer Talente vom 9.3.2016

Kandidaten zu beurteilen lässt Susanne Kunz nicht kalt. «Natürlich habe ich mich nach jeder Aufzeichnung stets selbst hinterfragt.» Was Kandidatin Corinne Sutter angeht, bleibt sie aber dabei. «Es ist auf der Bühne einfach wirklich nichts passiert. Während ihrer vierminütigen Performance gab es zwischendurch keine Höhepunkte.» Sutter wiederum erlebt momentan auch trotz ihrer Ausscheidung vor rund zwei Wochen ein Hoch. Ihre Performance bei «DGST» hat auf Youtube schon fast eine Million Klicks.

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  • Die Rauschmeisserin und die Geschasste

    Aus glanz und gloria vom 30.3.2016

    Es ist eines der aktuell meistdiskutierten Videos der viralen Welt: «DGST»-Kandidatin Corinne Sutter malt ein Bild. Doch lange bevor das Kunstwerk vollbracht ist, wird sie von allen Juroren weggebuzzert. Die erste, dessen Geduldsfaden reisst, ist Susanne Kunz, die für diese Aktion bis heute arg kritisiert wird. «Glanz & Gloria» hat beide Frauen nach ihrer Sicht der Dinge gefragt.