6. SRG Wahlbarometer: Gerangel in der Mitte

  • Freitag, 31. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 31. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 31. August 2007, 19:00 Uhr, DRS Musikwelle

Laut dem 6. Wahlbarometer der SRG idée suisse wird die CVP bei den Parlamentswahlen dazugewinnen, die FDP bewegt sich weiter abwärts. 

Weitere Themen:

Die Gewerkschaften fordern mehr Lohn für alle und einen Bonus für schlechter bezahlte Frauen.

Die grossen Stromproduzenten denken laut an den Bau eines neuen Atomkraftwerkes.

und

Auf dem Armeeflugplatz Payerne gibt es künftig weniger Starts, dafür mehr Lärm.

Beiträge

  • SRG Wahlbarometer: Bewegung bei den Mitteparteien

    Sieben Wochen vor der Wahl zeigen die neusten Zahlen des 6. Wahlbarometers, dass die Ausmarchung primär in der Mitte geschehen wird. Im kurzfristigen Vergleich hat sich die SP etwas erholt und der Durchmarsch der Grünen scheint gestoppt.

    Der langfristige Vergleich mit den Wahlen vor 4 Jahren zeigt hingegen primär etwas anderes: nämlich dass die Pole links und rechts etwa gleich gross bleiben werden. Die Ausmarchung läuft jetzt vor allem in der Mitte. Und hier macht die frühere Verliererin CVP massiv Boden gut und die FDP bewegt sich weiter abwärts.

    Olivia Ebinger

  • Jake Lamar und seine Eindrücke vom Wahlplakat der SVP

    Bis zu den Wahlen wird Lukas Schmutz jeden Freitag mit einer Person aus dem Ausland einen nachdenklichen Blick auf den Schweizer Wahlkampf werfen. Heute: der schwarze Schriftsteller Jake Lamar, der in den Bronx, New York, aufgewachsen ist.

    Lukas Schmutz

  • Gewinne der Wirtschaft sollen auch die Lohntüten füllen

    Die Schweizer Wirtschaft ist letztes Jahr sogar noch ein halbes Prozent schneller gewachsen ist als bisher angenommen. Die Unternehmen schreiben Rekordgewinne.

    Die Gewerkschaften steigen daher mit guten Karten in die Lohnverhandlungen mit den Arbeitgebern. Sie fordern mehr als in der Vergangenheit. Im kommenden Jahr sollen alle drei bis vier Prozent mehr Lohn erhalten. Für die Frauen soll es sogar noch ein Prozent mehr geben, damit die Lohnungleichheit abnimmt.

    Beat Soltermann

  • Kontroverse um die «Stromlücke»

    Die vielzitierte «Stromlücke» sei vor allem eine «Denklücke». Das sagt die atomkritische Schweizerische Energie Stiftung. Sie fordert mehr Effizienz und Energie aus erneuerbaren Quellen.

    Die grossen Stromproduzenten sind unterdessen daran ein Konsortium für ein neues Atomkraftwerk zu bilden.

    Priscilla Imboden

  • Weniger aber lautere Flugzeuge in Payerne

    Noch im Mai erklärte Verteidigungsminister Schmid, dass es auf dem Flugplatz Payerne jährlich mindestens  13 900 Starts und Landungen geben müsse.


    Nun gibt sich die Armee mit 11 000 Flugbewegungen zufrieden. Doch trotz Reduktion der Anzahl Flüge, wird die Lärmbelastung etwa gleich bleiben.

    Patrik Mühlhauser

  • Machtpoker in Pakistan

    Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat die Forderung der Ex-Premierministerin Benazir Bhutto nach einer raschen Entscheidung über eine Teilung seiner Macht zurückgewiesen.

    Die im exil lebende Bhutto ist bereit, mit Musharraf gemeinsame Sache zu machen, wenn dieser zuvor als Generalstabschef zurücktritt.

    Doch das mögliche Arrangement der zwei wird von Nawaz Sharif gestört. Auch er ist ein früherer Regierungschef und ist ausserdem Gründer der einst mächtigen Muslimischen Liga Pakistans.

    René Schell

  • Hitzige Diskussion um Computer-Durchsuchungen

    Die Pläne des deutschen Innenministers Wolfgang Schäuble, die Computer von Verdächtigen mittels gefälschter Behörden-Mails auszuspähen, haben eine hitzige Diskussion ausgelöst.

    Der Datenschutzbeauftragte warnte ebenso wie SPD,die Grünen und die FDP vor einem Vertrauensverlust der Bürger. Nun haben sich die Koalitionsparteien getroffen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

    Ursula Hürzeler

  • Die «Festung USA» wird ausgebaut

    Die USA bauen ihre Südgrenze zu Mexiko immer stärker aus. So soll soll  die Terrorgefahr vermindert und die illegale Einwanderung erschwert werden.

    Doch je schärfer die grüne Grenze bewacht wird, desto mehr Leute versuchen über die offiziellen Grenzübergänge einzureisen. Entweder mit gefälschten Visa oder ganz legal als Touristen oder SchülerInnen.

    Einmal im gelobten Land, reisen sie dann nicht mehr aus. Nun soll auch dieser Weg beschwerlicher werden.

    Max Akermann

  • Aufruhr im wirtschaftlichen Musterland

    Chile ist der weltgrösste Kupferlieferant und gilt als wirtschaftliches Musterland. Doch nun kam es zu Protesten gegen die Wirtschaftspolitik der Mitte-Links-Regierung und diese arteten  sogar in Tumulte und Strassenschlachten aus.

     Die Demonstranten forderten vor allem eine gerechtere Verteilung des Reichtums. Was ist los im neoliberalen Musterland Chile?

    Ulrich Achermann

Autor/in: Casper Selg