Appell zur raschen weltweiten Abrüstung

  • Freitag, 24. September 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 24. September 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 24. September 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Weltgemeinschaft auf, das Geld besser zur Bekämpfung von Hunger und Umweltproblemen einzusetzen.

Weitere Themen:

Der starke Schweizer Franken ist für die Mehrheit der Schweizer Firmen kein Problem, viele profitieren sogar. 

Der staatliche brasilianische Ökonzern Petrobras führt den grössten Aktienverkauf aller Zeiten durch, um seine Tiefseebohrungen finanzieren zu können.

Beiträge

  • Uno fordert mehr Abrüstung

    Die Welt investiert seit Jahrzehnten massiv in Waffen, das Ende des Kalten Krieges unterbrach diese Aufrüstungsdynamik kurz, doch inzwischen geht das Wettrüsten weiter. Dagegen ist die Uno machtlos. In Genf tagt zwar jährlich mehrmals die Uno-Abrüstungskonferenz, doch ohne Ergebnisse.

    Deshalb beorderte Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon die Staats- und Regierungschefs zu einem Abrüstungsgipfel nach New York.

    Fredy Gsteiger

  • USA werben um Asean-Staaten wegen China

    Präsident Obama hat sich am Rande des Uno-Gipfel mit den Regierungschefs der Asean-Staaten zu treffen. Obama will die Beziehungen zu den Regierungen der südostasiatischen Nationen vertiefen. Denn die USA wollen die Region nicht tatenlos dem machtbewussten China überlassen.

    Ursula Hürzeler im Gespräch mit Urs Morf

  • Starker Franken für viele kein Problem

    Eine Mehrheit der Schweizer Firmen leidet offenbar kaum unter der Frankenaufwertung! Das sagt die Schweizerische Nationalbank, und stützt sich dabei auf Gespräche, die sie mit über 200 Unternehmen aus allen Regionen der Schweiz geführt hat.

    Eveline Kobler

  • Petrobras mit viel Kapital nach Oel bohren

    Es ist die grösste Kapitalerhöhung aller Zeiten. 70 Milliarden Dollar wird er dem brasilianischen Ölkonzern Petrobras einbringen. Geld, das der Staatskonzern dringend braucht.

    Denn das Schwellenland Brasilien will zu einem der führenden Ölexporteure aufsteigen und sich dafür verstärkt in Tiefseebohrungen engagieren.

    Ursula Hürzeler im Gespräch mit Steffen Bukold, Direktor von Energy Comment, einem unabhängigen Beratungs- und Forschungsbüro in Hamburg.

  • Nahrungsmittelkrise und die Spekulation

    Seit Wochen steigen die Preise für Weizen, Reis und Kakao dramatisch. Die Welternährungs-Organisation FAO hat deshalb einen Krisengipfel einberufen. Zu Reden gaben vor allem die Spekulanten. Sie seien in erster Linie für die Preisexplosion für Lebensmittel verantwortlich, sagen die Experten.

    Und: Sie würden damit Millionen von Menschen in den Hunger treiben.

    Wirtschaftsredaktor Charles Liebherr sprach darüber mit Professor Joachim von Braun, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn.

  • Cyberwar - eine Bedrohung für die Schweiz?

    Das Ziel des Angriffs war klar: diverse Atomanlagen im Iran. Und die Waffe: wahrscheinlich ein sogenannter Trojaner namens «Stuxnet». Einzig wer hinter der Computerattacke steht, ist noch immer unbekannt. Vermutet werden die USA oder Israel.

    Stellt sich die Frage: Wäre ein solcher Computerangriff auch in der Schweiz möglich? Möglich schon, aber wenig wahrscheinlich, sagen Experten. Dennoch gilt der Cyberwar im VBS als grösste Bedrohung der Schweiz.

    Fredy Gasser

  • 100 Jahre Volkshaus Zürich

    Das Zürcher Volkshaus hat eine bewegte Geschichte. Einst - beim Landesstreik 1918 - war es das Zentrum des Arbeiteraufstandes, später ein Hotspot für Rockmusik. Lenin und Brecht traten in ihm auf ebenso wie John Coltrane und AC/DC. Nun wird das Volkshaus 100 jährig.

    Dass es heute noch steht und optimistisch in die Zukunft schaut, ist nicht selbstverständlich.

    Klaus Ammann

  • Nachruf auf Bischof Genoud

    Bernard Genoud mischte sich gern unters Volk. Der Bischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg war beliebt. Vor einem Jahr diagnostizierten die Ärzte beim ehemaligen Kettenraucher Lungenkrebs, letzten Dienstag ist der Bischof 68-jährig gestorben.

    In kirchlichen Fragen war Genoud eher vatikantreu und konservativ. Aber er war auch, oder vor allem, Philosoph und verstand es, sich medial in Szene zu setzen. Morgen wird er in Freiburg beerdigt.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Isabelle Jacobi