Bundespräsidentenwahl in Deutschland.

  • Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 30. Juni 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Wulff, Merkels Kandidat, verpasst in den zwei ersten Wahlgängen die absolute Mehrheit.

Weitere Themen:

Scharfe Kritik der Aufsichtsbehörde: Der Schweizer Staatsschutz fichiert ohne sich ans Gesetz zu halten.

Der Basler Bischof Koch wechselt nach Rom und wird päpstlicher Ökumeneminister.
Was wird er da tun. Und wie. Wir fragen ihn.

Der Bundesrat will die kurzen Freiheitsstrafen wieder einführen.

Beiträge

  • Kampfwahl um Köhler-Nachfolge

    Sie könnten unterschiedlicher kaum sein, Joachim Gauck, der intellektuelle Pastor aus dem Osten, der Bürgerrechtler, der Kämpfer gegen Diktatur und Kommunismus, er ist der Herausforderer, portiert von SPD und Grünen.

    Und Christian Wulff, der Kandidat der Regierungskoalition, Ministerpräsident von Niedersachsen, der geschmeidige Vollblutpolitiker und Regionalfürst aus dem Westen. Die Kanzlerin wollte ihn gern ins Schloss Bellevue wegbefördern. Doch ganz so einfach ging das nicht, Wulff schaffte das absolute Mehr weder im ersten noch im zweiten Wahlgang. Wir reden mit Fritz Dinkelmann in Berlin.

    Philipp Scholkmann

  • Erinnerung an den Fichenskandal

    Die Geschäftsprüfungs-Delegation des Schweizer Parlamentes hat das neue Staatsschutzinformationssystem ISIS unter die Lupe genommen hat. Das Fazit ist ernüchternd. Der ehemalige Dienst für Analyse und Prävention DAP habe vielmehr Daten gesammelt statt deren Qualität zu kontrollieren.

    Zudem soll er irreführend informiert haben.

    Der Nachrichtendienst der Schweiz kommt also wieder ins Gerede. 20 Jahre nach der Fichen-Affäre muss sich der Staatsschutz heftige Kritik gefallen lassen.

    Pascal Krauthammer / Géraldine Eicher

  • Bischof Koch wechselt nach Rom

    Noch ist er nicht Kardinal. Aber alle gehen davon aus, dass dem 60-jährigen Kurt Koch diese hohen Weihen bald zuteil werden. Der Vatikan macht ihn zum Präfekten des sogenannten päpstlichen Einheitsrats.

    Damit erhält Koch eines der wichtigen kirchenpolitischen Ämter, das Papst Benedikt VVI. zu vergeben hat. Er wird eine Art Ökumeneminister, zuständig für die Pflege der Beziehungen zu den andern christlichen Kirchen und zu den Juden. 

    Kurt Koch verlässt nach 15 Jahren das Bistum Basel. Was qualifiziert ihn für diese kirchendiplomatische Schlüsselposition? Wir haben darüber mit Religionsredaktor Hansjörg Schultz gesprochen.

    Massimo Agostinis / Philipp Scholkmann

  • Das neue Strafrecht wird korrigiert

    Erst vor gut zwei Jahren wurden sie abgeschafft und nun sollen sie schon wieder eingeführt werden: die kurzen Freiheitsstrafen. Denn die Kritik am neuen Strafrecht, insbesondere an den bedingten Geldstrafen, war gross. Das hat offensichtlich gewirkt.

    Katrin Hug

  • Bei Swatch folgt die Tochter auf den Vater

    Nayla Hayek ist neue Präsidentin des Verwaltungsrates der Swatch-Group. Als bisherige Vizepräsidentin sei sie in den letzten Jahren auf diese Funktion vorbereitet worden, schreibt das Unternehmen. Nayla Hayek tritt damit die Nachfolge ihres Vaters Nicolas an, der am Montag gestorben ist.

    Charles Liebherr

  • Iran: Untergrundfilm aus der Rockszene

    Er scheint ein Flair für klingende Filmtitel zu haben: Der iranische Regisseur Bahman Gobadi. Bekannt wurde er mit einem Spielfilm aus seiner kurdischen Heimat, mit dem Titel «A Time for Drunken Horses».

    Sein jüngstes Werk heisst: «No one knows about Persian Cats» - «Niemand weiss von den persischen Katzen». Gewidmet ist das Werk allerdings nicht Katzen, sondern der verbotenen Rockszene in Teheran. Gedreht hat ihn Gobadi in einem eigentlichen Katz- und Maus-Spiel mit der Polizei.

    Michael Sennhauser

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber