Die Schweiz leistet Russland keine Rechtshilfe

  • Donnerstag, 23. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Das Bundesgericht in Lausanne hat entschieden, im Fall des russischen Ölkonzerns Yukos keine Rechtshilfe zu leisten. Der Prozess sei zu politisch.

Weitere Themen:

In der britischen Stadt Liverpool erschiesst ein Jugendlicher einen 11-jährigen Knaben.

US-Präsident Bush stösst mit seinem Geschichts-Verständnis auf Unverständnis.

In Bulgarien und Ungarn wollen ultra-rechte Nationalisten paramilitärische Truppen gründen.

Der ehemalige Ministerpräsident Nawaz Sharif darf nach Pakistan zurückkehren.

Beiträge

  • Kinder erschiessen Kinder

    In Liverpool hat am Mittwoch ein Jugendlicher einen 11-jährigen Buben erschossen.

    Jugendgewalt ist in Grossbritannien ein ständiges, ein grosses Thema. Allein in London wurden dieses Jahr bereits 17 Minderjährige erschossen oder erstochen.

    Martin Alioth

  • Das seltsame Geschichts-Verständnis von US-Präsident Bush

    Allgemein gilt: Nur wer die Geschichte kennt und versteht, kann seine Zukunft vernünftig gestalten. Wer aber versteht die Geschichte richtig?

    Diese Frage wird zur Zeit in den USA heftig diskutiert. Anlass dazu gab US-Präsident Bush. Er verglich die gegenwärtige Lage im Irak mit jener am Ende des Vietnam-Konflikts.

    Peter Voegeli

  • Bulgariens Ultra-Rechte gründet eine paramilitärische Gruppe

    Gleich in zwei ost-europäischen Ländern, beide sind Mitglied der EU, wollen  ultra-rechte Nationalisten eine paramilitärische Truppe gründen. Bulgarien und Ungarn.

    In Bulgarien will der «Bulgarische Nationalbund» eine «nationale Garde» auf die Beine stellen. Hintergrund sind die Krawalle von mehreren Hundert Roma vor ein paar Tagen.

    Stephan Ozsvath

  • Rechtsradikale rüsten in Ungarn auf

    Nicht nur in Bulgarien, auch in Ungarn macht die Gründung einer paramilitärischen Truppe von sich reden. Am Samstag wollen die ungarischen Rechtsradikalen die sogenannte «Ungarische Garde» in Budapest vereidigen. Die Gruppe zählt nach eigenen Angaben 200 Mitglieder.

    Welche Rolle spielen die Rechtsradikalen in Ungarn?

    Anita Richner im Gespräch mit dem Politologen Michael Ehrke von der Friedrich Ebert-Stiftung in Budapest.

  • Das umstrittene SBB-Gateway im Limmattal

    SBB Cargo hat grosse Pläne im Limmattal: Zwischen Dietikon und Spreitenbach soll ein neuer Umschlagplatz für Container entstehen, eine Verteilanlage für Güter aus aller Welt. Es sollen mehrheitlich Güter-Container von Zug zu Zug umgeladen werden und zu einem kleinern Teil auch vom Lastwagen auf den Zug.

    Im Limmattal wächst der Widerstand der Bevölkerung.

    Sonja Schmidmeister

  • Der gestürzte Premierminister Scharif kehrt nach Pakistan zurück

    In Pakistan droht Präsident Perves Muscharraf weiteres Ungemach: Das höchste Gericht des Landes hat entschieden, dass der ehemalige Premierminister Nawas Scharif nach Pakistan zurückkehren darf.

    Scharif war vor acht Jahren von Muscharraf gestürzt worden und lebte seither im Exil in Saudi-Arabien.

    Scharif hat in Pakistan nach wie vor viele Anhänger und ist der mächtigste Gegenspieler des umstrittenen Militärmachthabers Muscharraf.

    René Schell

  • Den internationalen Konzernen in Simbabwe droht Ungemach

    Simbabwes Herrscher Robert Mugabe hat seine Ankündigung wahr gemacht und dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Nationalisierung ausländischer Firmen im Land erlaubt.

    Die Annahme des Gesetzes durch das Parlament gilt als sicher, Mugabes Regierungspartei verfügt über eine Zweidrittelmehrheit.

    Ruedi Küng

  • Das schwierige Leben an der libanesisch-israelischen Grenze

    Bint Jbeil heisst jene kleine südlibanesische Stadt, welche vor einem Jahr im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Während Tagen hiess es, israelische Truppen hätten die Stadt eingenommen.

    Wenig später war klar, dass sich in der Stadt immer noch Hisbollahkämpfer versteckt hielten und der Widerstand anhielt.

    Die schweren Kämpfe forderten viele Opfer und hinterliessen Spuren. Ein Jahr später, hat sich die Stadt zumindest äusserlich von den Kriegsfolgen erholt. Dank der Hilfe eines reichen Emirs.

    Robert Stähli

Autor/in: Anita Richner