Hillary Clinton wieder auf Erfolgskurs

  • Mittwoch, 5. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 5. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 5. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Hillary Clinton hat die Vorwahlen um die demokratische Präsidentschaftskanidatur in den Bundesstaaten Ohio und Texas gewonnen. Nun regt sie eine Diskussion an über eine gemeinsame Kandidatur mit ihrem Partei-internen Konkurrenten Barack Obama.

Weitere Themen:

Die 220 Schweizer Soldaten der Swisscoy dürfen in einem unabhängigen Kosovo bleiben. Der Nationalrat hat einer Verlängerung des Einsatzes bis Ende 2011 zugestimmt.

Die Bürgerlichen wollen den Ärztestopp in der Schweiz beenden, weil er nicht die gewünschte Wirkung erzielt habe.

Beiträge

  • Clinton erwägt Zweierticket mit Obama

    Die Demokratin Hillary Clinton hat die Partei-internen Vorwahlen in den beiden grossen US-Bundesstaaten Texas und Ohio gewonnen. Damit holt sie im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur wieder auf.

    Zudem hat sie in einer Talkshow erklärt, sie könne sich  eine gemeinsame Kandidatur mit ihrem Konkurrenten Barack Obama vorstellen. Sie sehe sich als Präsidentschaftskandidatin, Obama als Kandidat für die Vizepräsidentschaft.

    Peter Voegeli

  • Swisscoy bleibt in Kosovo

    Seit 1999 leistet die Schweiz einen militärischen Einsatz in Kosovo. Zur Zeit sind 220 Armeeangehörige dort stationiert. Die sogenannte Swisscoy leistet im Rahmen der Uno-Truppe Kfor Sicherheitsdienste. Nun hat der Nationalrat beschlossen, dass der Einsatz weitergeht.

    Die Diskussion im Nationalrat war, kurz nach der Unabhängigkeitserklärung von Kosovo, sehr emotional und sehr politisch. Die Grünen und die SVP scheiterten mit ihren Anträgen, das Auslandengagement der Armee zu beenden.

    Dieter Kohler

  • Streit über die Wirkung des Ärztestopps

    Der Nationalrat will den Zulassungsstopp für neue Arztpraxen nicht verlängern. Der so genannte Ärztestopp habe in den vergangenen sechs Jahren nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, die Kosten im Gesundheitswesen seien nicht gesunken, hiess es im Nationalrat.

    Der Verband der Assistenz- und Oberärztinnen- und -ärzte zeigte sich erfreut über das Signal aus dem Parlament. Die Ärzte-Vereinigung FMH hingegen kritisiert den Entscheid. Das Geschäft geht nun wieder in den Ständerat.

    Pascal Krauthammer

  • Steuerstreit im Ständerat

    Der Ständerat will keine konkreten Vorgaben für eine Senkung der Gewinnsteuer bei Unternehmen machen. Er erteilt dem Bundesrat nur einen allgemeinen Auftrag.

    Der Rat lehnte einen Vorstoss der SVP ab, der die Steuer von 8,5 auf fünf Prozent senken wollte. Das hätte Steuerausfälle von schätzungsweise 3,8 Milliarden Franken bedeutet.

    Die Linke verwies auf den knappen Ausgang der Volksabstimmung über die Unternehmenssteuer-Reform von Ende Februar und warnte vor weiteren Steuersenkungen zugunsten von Unternehmen. Die Kantone sind mit dem Ständerats-Entscheid zufrieden.

    Natalie Christen

  • Deutsche Angestellte streiken für mehr Lohn

    In Deutschland haben rund 70 000 Angestellte im öffentlichen Dienst ihre Arbeit niedergelegt. Im Nahverkehr fielen Züge aus, rund 300 Flüge wurde gestrichen, auf den Strassen kam es zu langen Staus, zahlreiche Krippen und Ämter blieben geschlossen.

    Die Gewerkschaft will mit den Warnstreiks Druck machen, damit Gemeinden und Länder die Löhne deutlich erhöhen. Die Lohn-Verhandlungen sind für Donnerstag geplant.

    Ursula Hürzeler

  • Swisscom stösst an ihre Grenzen

    Die Swisscom ist die grösste Schweizer Telekom-Anbieterin, doch sie kann kaum weiter wachsen. Dies zeigt das Geschäftsjahr 2007.

    Der Umsatz bei der Festnetztelefonie ist rückläufig und auch im Mobilfunk-Geschäft stagnieren die Geschäfte. Die Zahl der Kunden steigt zwar immer noch leicht an, gleichzeitig wird aber telefonieren immer billiger. Aus diesem Grund stagnierte 2007 der Umsatz. Wachstum ist nur noch beim Geschäft mit Datendiensten über das Internet möglich. Allerdings stehen Telekomfirmen gerade beim Internetzugang für unterwegs vor ganz neuen Herausforderungen.

    Charles Liebherr

  • Basel als Supernanny

    Der Kanton Basel-Stadt wagt Neues in Sachen Frühförderung: Letzte Woche liess er wissen, dass eine obligatorische Sprachspielgruppe für Dreijährige geplant sei. Nun will Basel, dass der Staat überforderten Eltern noch früher unter die Arme greifen soll.

    Damit die heutigen Kleinkinder davor bewahrt werden, später als Jugendliche durch die Maschen der Gesellschaft zu fallen, gewalttätig oder sozialhilfeabhängig zu werden.

    Beat Giger

  • Der neue «Blick»

    Die Boulevardzeitung «Blick» präsentiert sich in neuem Gewand: Längere Artikel, grössere Bilder, eine Art «SonntagsBlick» am Werktag.

    Die Layout gestaltet sich ruhiger, dafür gibts wieder nackte Frauen auf den hinteren Seiten. Ausserdem will sich das Blatt politisch neu ausrichten. Neu gibt es am Abend nochmals eine Ausgabe des «Blick», dünnere und gratis.

    Die Frage an «Blick»-Chefredaktor Bernhard Weissberg: Ist es eine gute Idee, Abend gratis anzubieten, wofür man am Morgen zahlen muss?

    Casper Selg

Moderation: Casper Selg