Obama ernennt weitere Minister

  • Mittwoch, 17. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Es wird erwartet, dass der künftige US-Präsident Barack Obama Senator Ken Salzaar zum Innenminister und Gouverneur Tom Vilsack zum Landwirtschaftsminister ernennt.

Weitere Themen:

Die Opec-Länder wollen die Fördermenge drosseln, um den Preiszerfall zu stoppen.

Microsoft will umgehend eine gefährliche Sicherheitslücke im Webbrowser Internetexplorer schliessen.

Der Nationalrat will keine vorsorgliche Überwachung von Terrorverdächtigen zulassen.

Pfandleihäuser proitieren von der Finanzkrise.

Beiträge

  • Obama ernennt Innenminister

    Der designierte US-Präsident Barack Obama hat einen weiteren wichtigen Posten in seiner Regierung besetzt: Ken Salazar wird Innenminister.

    Innenminister Ken Salazar

    Der 53-jährige Ken Salazar ist Demokrat und momentan Senator des Bundesstaates Colorado. Salazar hat sich in seiner politischen Arbeit einen Namen in Grundstücks- und Energiefragen gemacht und gilt in Umweltfragen als progressiv.

    Als Innenminister wird Salazar unter anderem für die staatlichen Öl- und Gasbohrungen sowie für die Nationalparks zuständig sein.

    Landwirtschaftsminister Tom Vilsack

    Der 58-jährige Vilsack wurde 1998 erstmals zum Gouverneur von Iowa gewählt und erwarb sich in dem ländlich geprägten Staat im Mittleren Westen eine Reputation als Mann der Mitte. Unter anderem setzte er sich für die Förderung alternativer Energien zur Entwicklung ländlicher Regionen ein.

    Peter Voegeli

  • Opec will Ölpreis stützen

    Die Opec-Staaten wollen ab Januar täglich 2,2 Millionen Fass Öl weniger fördern. Damit soll verhindert werden, dass der Öl-Preis weiter sinkt. Experten zweifeln an der Wirkung.

    Das ist die grösste Produktionskürzung, welche die Opec-Staaten je vereinbart haben. Rund 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion kommt aus Opec-Staaten.

    Auch Russland und Aserbaidschan, die nicht Mitglieder der Opec sind, schliessen sich der Vereinbarung an.

    Dagmar Zumstein

  • Restriktive Lauschpolitik

    Der Staatsschutz soll in der Schweiz auch weiterhin nur dann Personen belauschen dürfen, wenn ein Staatsanwalt oder ein Richter die Erlaubnis dazu gibt.

    Dieser Meinung ist die Mehrheit des Nationalrates. Die Vorlage geht nun in den Ständerat.

    Die Debatte weckt Erinnerungen an den Fichen-Skandal. Aus einem übersteigerten Sicherheitsgefühl heraus wurden in 1970er und 80er Jahre enorm viele Daten über Privatpersonen gesammelt.

    Oliver Washington

  • Sicherheitsdienst will mehr Rechte

    Der Dienst für Analyse und Prävention (DAP) kämpft seit Jahren für das Recht, verdächtige Privatpersonen überwachen zu dürfen. Für den DAP könnte die Schweiz wegen lascher Gesetze ein Magnet für Terrororganisationen werden.

    Datenschützer relativieren diese Bedenken. Sie sehen keine Notwendigkeit dem Staatsschutz weitere Instrumente in die Hand zu geben.

    Auch in den benachbarten Ländern gibt es Bedenken gegenüber einem Überwachungsstaat.

    Dominik Meier

  • Lateinamerika setzt auf Integration

    Die Länder Lateinamerikas und der Karibik fordern von den USA ein Ende des vor 46 Jahren verhängten Wirtschaftsembargos gegen Kuba. Für die Sanktionen gebe es keinen Grund.

    Zu dem Gipfel in Brasilien trafen sich mehr als 30 Staats- und Regierungschefs. Neu wurde Kuba als Mitglied aufgenommen.

    Kubas Staatschef Raúl Castro signalisierte den USA Gesprächsbereitschaft. Castro sagte: «Wenn Herr Obama reden will, dann reden wir. Wenn er nicht will, dann nicht. Es wird immer schwieriger, Kuba zu isolieren.»

    Die meisten Gipfelteilnehmer gingen auf spürbare Distanz zu den USA.

    Ulrich Achermann

  • Wahlschlappe für Veltroni

    Italiens Opposition schlittert immer tiefer in die Krise: Der Partito Democratico um Oppositionsführer Walter Veltroni muss bei Regionalwahlen eine schwere Niederlage hinnehmen.

    Die gemässigtere Oppositionspartei um Antonio di Pietro hingegen legt überraschend zu.

    Lachender Dritter und Gewinner der Wahlen ist Mitte-Rechts-Partei von Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

    Rolf Pelllegrini

  • DDT: «Schiesst nicht»

    Der russische Rockmusiker Juri Schewtschuk und seine Band DDT singen gegen Missstände in der russischen Politik. Der Kremel hat wenig Gehör für seine Musik.

    Einschüchtern lässt sich Juri Schewtschuk nicht, und so zieht er gegen den kollektiven Gehorsam der russischen Bevölkerung genauso ins Feld, wie gegen den blutigen Georgienkrieg.

    Peter Gysling

  • Erfolgreiche Pfandleihhäuser

    In der Schweiz gibt es drei Pfandleihhäuser: in Genf, Lausanne und Zürich. Diese alteingesessenen Institutionen profitieren von der Finanzkrise.

    Für ein Prozent Zins erhalten Kunden im Zürcher Pfandleihhaus unkompliziert ein Darlehen. Gewinne darf das staatliche Kreditinstitut nicht machen.

    Sabine Manz

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger