Obama will Biden als US-Vize

  • Samstag, 23. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 23. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 23. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Barack Obama, will mit dem erfahrenen Senator Joseph Biden an seiner Seite ins Weisse Haus einziehen.

Weitere Themen:

Die SVP will mehr Disziplin an Schweizer Schulen und wettert gegen das Projekt HarmoS.

Die Grünen sehen sich als «unverzichtbare Kraft» im politischen Leben der Schweiz.

Die Luft in Peking war während der Olympischen Spiele besser als befürchtet.

Beiträge

  • Biden soll Obamas Vize werden

    Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat sich für Senator Joseph Biden als Vizepräsidenten entschieden. Die Republikaner nutzten den Entscheid für einen Angriff auf Obama.

    Joe Biden sitzt seit 35 Jahren für den US-Bundesstaat Delaware im Senat in Washington und ist einer der Dienstältesten in dieser Kongresskammer. Mit dem 65-Jährigen holt sich Obama einen politischen Haudegen mit umfassender aussenpolitischer Erfahrung an die Seite.

    Das Wahlkampflager des republikanischen Kandidaten John McCain nutzte die Entscheidung für Biden zu einem neuen Angriff auf Obama. «Es gibt keinen schärferen Kritiker an Barack Obamas fehlender Erfahrung als Joe Biden», hiess es. Denn Biden habe im Wahlkampf insbesondere Obamas aussenpolitische Vorstellungen kritisiert.

    Peter Voegeli

  • SVP warnt vor HarmoS

    SVP-Präsident Toni Brunner fordert eine «konservative Wende» in der Schweizer Bildungspolitik. Die SVP lehnt damit das laufende Harmonisierungs-Projekt HarmoS ab.

    Die Partei will in den Schulzimmern wieder primär auf Leistung und Disziplin setzen. Deshalb hat sie an einem Sonderparteitag eine Resolution verabschiedet, in der die Marschrichtung aufgezeigt wird.

    Darin sind neun Punkte aufgelistet. Einer davon ist etwa, dass die Erziehung Sache der Eltern sei, die Ausbildung Sache der Schule. In einem andern Punkt steht, dass Disziplin und Ordnung die Basis des Lernerfolgs seien.

    Alexander Sautter

  • 25 Jahre Grüne Partei

    Die Grüne Partei der Schweiz schaut an einer Delegierten-Versammlung in Biel auf die 25 Jahre seit ihrer Gründung zurück. Doch ganz ohne Kratzer stehen auch die Grünen nach ihrem ersten Vierteljahrhundert nicht da.

    Die Grünen haben sowohl bei den nationalen Wahlen zugelegt und auch in wichtigen kantonalen und städtischen Wahlen. Heute ist sie die fünftstärkste Partei der Schweiz.

    Doch ein Teil ihrer Basis hat sich abgespalten und ist zu den Grünliberalen übergelaufen. Eine Herausforderung für die Erfolgverwöhnten.

    Monika Zumbrunn

  • Westschweizer Köche geben Sterne ab

    Köche, die geniesserische und zahlungskräftige Kundschaft wünschen, bemühen sich um Gastrokritiker. Doch einigen Westschweizer Köchen wird dieser Aufwand zu gross, verzichten auf die Noten und geben die Sterne zrück.

    Doch aus dem Restaurantführer Gault Millau kann man sich nicht einfach streichen lassen. Dort ist man überzeugt, dass Gastroführer auch künftig gefragt seien.

    Denn wer besonders gut essen will und dafür auch bereit ist, viel Geld hinzublättern, besucht ein Restaurant, das von den bekannten Gastroführern Topnoten erhalten hat.

    Patrick Mühlhauser

  • Pekings Luft besser als befürchtet

    Die Luft in Peking war während der Olympischen Spiele besser als befürchtet. Wetterglück und einschneidende Massnahmen haben dazu beigetragen, dass die Verhältnisse in Peking erträglicher waren als erwartet.

    Swiss Olympic hatte vor den Spielen vor Hitze, Smog und Jetlag gewarnt und den Athletinnen und Athleten ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm empfohlen.

    Der Schweizer Olympia-Arzt Beat Villiger sagte vor den Spielen: Wollte man den für Sportler schlechtesten Ort zur dümmsten Zeit aussuchen, wäre Peking im August in der engsten Auswahl. Alles halb so schlimm, stellt nun auch Villiger fest.

    Ueli Reist

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli