Russland anerkennt Unabhängigkeit Südossetiens

  • Dienstag, 26. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 26. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der russische Präsident Dmitri Medwedew anerkennt die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abschasien und Südossetien. Der Westen reagiert mit scharfer Kritik.

Weitere Themen:

Tausende Thailänder gehen in Bangkok auf die Strasse und fordern den Rücktritt der Regierung.

In einem der grössten Drogenprozesse der Schweiz fordert der Staatsanwalt eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren für den Hauptangeklagten.

Beim Projekt zur Harmonisierung der Schweizer Schulsysteme HarmoS ist vor allem das Schulalter vier umstritten.

Beiträge

  • Russland anerkennt Südossetien als unabhängig

    Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat die beiden georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien formell als unabhängig anerkannt.

    Dies sei die einzige Möglichkeit, das Leben der Bevölkerung dort zu schützen, erklärte er in einer Fernseh-Ansprache.

    Mit der Anerkennung durch Russland wird faktisch die Spaltung Georgiens besiegelt. Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen dürfte sich weiter verschlechtern. Vor der georgischen Küste kreuzen russische und amerikanische Kriegsschiffe.

    Ist die Lage in Georgien nun gespannt oder ist die gefährlich? Diese Frage geht an den Strategie-Experten Christoph Bertram, ehemaliger Direktor des Instituts für strategische Studien in London und Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Casper Selg

  • Thailänder fordern Rücktritt der Regierung

    Tausende Thailänder sind in Bangkok auf die Strassen gegangen. Sie blockierten Hauptverkehrsachsen, Fernsehsender und Ministerien. Die Demonstranten verlangten den Rücktritt der Regierung.

    Die Regierung will aber sieben Monate nach der gewonnenen Wahl die Macht nicht abgeben. Thailand kommt offensichtlich nicht zur Ruhe.

    Weshalb kam es gerade jetzt zu diesen massiven Demonstrationen? Diese Frage geht an Urs Morf, Asien-Korrespondent für SR DRS.

    Casper Selg

  • 20 Jahre Gefängnis für Heroin-Händler gefordert

    Am Bundesstrafgericht in Bellinzona findet derzeit einer der grössten Drogen-Prozesse der Schweiz statt. Der Staatsanwalt des Bundes fordert für den Hauptangeklagten 20 Jahre Gefängnis.

    Einem Familienclan aus Kosovo wird vorgeworfen, 1,5 Tonnen Heroin aus der Türkei nach Westeuropa verkauft zu haben.

    Der Prozess zeigt, wie das organisierte Verbrechen aus dem Kosovo die türkische Mafia abgelöst hat als Hauptlieferant für Heroin in Westeuropa.

    Alexander Grass verfolgt den Prozess in Bellinzona.

    Simone Fatzer sprach mit dem langjährigen Balkan-Korrespondenten und Buchautor Norbert Mappes-Niediek über die kosovarische Drogen-Mafia.

  • Geschlechter-Klisches immer noch verbreitet

    Die Mutter bleibt bei den Kindern, der Vater geht arbeiten und bringt das Geld nach Hause: Diese Geschlechter-Klischees sind bei den Schweizer Jugendlichen nach wie vor verbreitet.

    Der Bericht «Kindheit und Jugend in der Schweiz» des Nationalen Forschungsprogramms 52 zeigt, dass sich Mädchen und Jungen immer noch anders verhalten, nämlich sehr geschlechtsspezifisch.

    Andrea Jaggi

  • Umstrittenes Einschulungsalter vier

    Die Gegner von «HarmoS», dem Projekt zur Vereinheitlichung der Schulsysteme in der Schweiz, stossen sich vor allem am Beginn der obligatorischen Schulzeit mit vier Jahren.

    In einem Monat stimmt Luzern über Harmos ab. Es wird die erste von insgesamt fünf solcher Abstimmungen in diesem Herbst sein - es folgen Thurgau, St. Gallen, Graubünden und Zürich. Der Luzerner Abstimmung wird deshalb Signalwirkung beigemessen.

    Christine Wanner

  • Glasfasernetze als Investitions-Markt

    Dank Glasfaserkabeln wird das Internet immer schneller. Der Bau von Glasfasernetzen ist ein riesiger Markt. Rund eine Milliarde Franken will allein die Swisscom dafür jährlich investieren.

    Diverse Städte, Elektrizitätswerke oder Kabelbetreiber investieren ebenfalls in Glasfasernetze. Ein Boom, von dem auch Schweizer Firmen profitieren, zum Beispiel Huber und Suhner.

    Beat Soltermann

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber