Streit um UBS-Akten-Übergabe

  • Samstag, 21. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht verteidigt ihr Vorgehen in der UBS-Steuerbetrugsaffäre. Die Existenz der UBS sei akut bedroht gewesen.

Weitere Themen:

Die USA und China wollen enger zusammenarbeiten.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan umwirbt die Kurden.

Didier Cuche gewinnt den Riesenslalom von Sestriere vor drei Österreichern.

Beiträge

  • Haltiner rechtfertigt Handeln der Finma

    Ohne die Herausgabe der Kundendaten an die US-Behörden wäre die UBS in ihrer Existenz bedroht gewesen, sagt Eugen Haltiner, Präsident der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma).

    Am Freitagabend hat das Bundesverwaltungsgericht mit einer superprovisorischen Verfügung verboten, UBS-Kundendaten an die US-Justizbehörden zu übergeben. Doch die Verfügung kam zu spät: Die Finma hatte bereits am Mittwoch Daten von rund 300 UBS-Kunden ausgeliefert.

    Der Präsident der Finma, Eugen Haltiner, verteidigte das Vorgehen in der Samstagsrundschau von Schweizer Radio DRS. Andernfalls wäre die UBS in ihrer Existenz gefährdet gewesen. Haltiner stellte sich auch schützend vor UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer.

    Rainer Borer

  • Kantönligeist statt Einigkeit bei Harmos

    Von Harmonie ist beim Projekt Harmos nicht viel zu spüren. Die Vereinheitlichung der Volksschule droht zu einem Flickenteppich zu werden.

    Zwar wird Harmos in einzelnen Kantonen in Kraft treten, weil bereits 10 Kantone für das Projekt stimmten. Doch der Widerstand bleibt stark: vier Kantone haben Harmos bereits abgelehnt, weitere wollen es per Referendum bekämpfen oder auf Eis legen.

    Besonders kritisch geben sich die Zentralschweiz, die Kantone Thurgau und Graubünden.

    Andrea Jaggi

  • Erdogans Charmeoffensive im Kurdengebiet

    In der Türkei gelten die bevorstehenden Gemeindewahlen als Referendum über die Politik des islamistischen Regierungschefs Tayyip Erdogan. Wichtig sind vor allem die Stimmen der Kurden.

    In gut einem Monat finden in der Türkei Gemeindewahlen statt. Normalerweise ist Wahlkampf auf Gemeindeebene nicht Sache des Regierungschefs. Doch Tayyip Erdogan braucht für seine Politik eine breite Unterstützung - vor allem jene der Kurden.

    Kein Wunder ist Erdogan nach Diyarbakir gereist. In der Stadt im Südosten der Türkei leben mehrheitlich Kurdinnen und Kurden.

    Werner van Gent

  • Hans Erni neu entdeckt

    Der Luzerner Künstler Hans Erni ist Maler, Zeichner sowie Designer. Er hat sowohl Krawatten als auch Leinwände bemalt. Dafür ächteten ihn die Kunstkritiker in den 1960er Jahren.

    So beliebt Ernis Werke beim breiten Publikum sind, so sehr haben die Kunsthistoriker und Kunstkritikerinnen lange darüber die Nase gerümpft. Nun interessiert sich aber eine jüngere Generation von Kunsthistorikern und Kuratoren für ihn. Als erfolgreicher Künstlerunternehmer Erni ist ein Visionär.

    Eine Erni-Ausstellung ist noch bis Ende Februar in der Fondation Pierre Giannada in Martigny zu sehen.

    Ende Mai eröffnet dann das Kunstmuseum Luzern eine grosse Erni-Retrospektive.

    Gabriela Christen

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger