Unruhen in Algerien fordern Tote

  • Samstag, 8. Januar 2011, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 8. Januar 2011, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 8. Januar 2011, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die sozialen Unruhen in Algerien fordern mindestens zwei Tote und hunderte Verletzte. Was hat das Regime anzubieten ausser Polizeiknüppeln.

Weitere Themen:

Auf Einkaufstour: Chinas neues Selbstbewusstsein in Europa.

Abstimmungswochenende im Südsudan: Dies hat auch mit der Schweiz zu tun.

Beiträge

  • Meutereien in Algerien

    In mehrern Städten Algeriens gab es schwere Unruhen in den letzten Tagen. Zwei Menschen wurden dabei bisher getötet - hunderte wurden verletzt.

    Grund für die Revolte sind die gestiegenen Lebensmittelpreise. Die Grundnahrungsmittel sind ganz grundsätzlich auf dem Weltmarkt massiv teurer geworden. Schreiben sich die algerischen Unruhen ein in diesen allgemeine Trend, oder gibt es spezifische Gründe, die nun in Algerien zur Explosion geführt haben.

    Alexander Gschwind

  • Das Reich der Mitte auf Einkaufstour

    China geht auf Einkaufstour rund um den Globus - zunehmend auch in Europa. Der chinesische Vizepremier Li Kö-Tschang war dieser Tage zu Besuch in Deutschland. Er schloss da Geschäfte im Wert von 9 Milliarden Euro ab.

    Zuvor war er im krisengeschüttelten Spanien und versprach dort, in grossem Stil spanische Staatsanleihen zu zeichnen. Ein Gespräch mit Thomas Klau, der für Wirtschaftsfragen zuständig ist beim führenden Thinktank für europäische Aussenbeziehungen, dem European Council on Foreign Relations.

    Philipp Scholkmann

  • Der Südsudan lässt sich von der Schweiz beraten

    Die Bevölkerung im Südsudan stimmt am Sonntag über ihre Unabhängigkeit vom Sudan ab. Auch die Schweizer Diplomatie schaut gespannt in den Nordosten Afrikas: Sie unterstützt den Friedensprozess zwischen Nord und Süd seit 10 Jahren.

    Besonders aktiv auch in den letzten Monaten: Schweizer Experten berieten beide Seiten in ganz praktischen Fragen - für den Fall, von dem alle ausgehen, dass sich die südsudanesische Bevölkerung bei der Abstimmung für die Loslösung vom Norden und damit für die Unabhängigkeit entscheidet.

    Dominik Meier

Moderation: Philipp Scholkmann