USA und Mexiko sagen Drogenkartellen den Kampf an

  • Freitag, 17. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 17. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 17. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die USA und Mexiko wollen gemeinsam gegen die Drogenkriminalität vorgehen.

Weitere Themen:

Der bei Protesten gegen den Londoner G-20-Gipfel umgekommene Brite ist an inneren Blutungen im Magenbereich gestorben.

Der Druck auf die Schweiz lässt nicht nach: Die OECD plant in zwei Monaten bereits die nächste Steuerkonferenz.

Serbien ist wirtschaftlich in einer schlimmeren Situation als viele wahrhaben wollen.

Beiträge

  • Drogen aus Mexiko, Waffen aus den USA

    Die USA und Mexiko wollen gemeinsam gegen die Drogenkriminalität vorgehen. Dies vereinbarten US-Präsident Barack Obama und sein mexikanischer Kollege Felipe Caldéron bei einem Treffen in Mexiko-Stadt.

    Ausserdem soll gegen den Waffenschmuggel aus den USA nach Mexiko vorgegangen werden. Mexiko ist das wichtigste Durchgangsland für Kokain und andere Drogen in die USA. Diese wiederum sind die Hauptquelle für Waffen für die Drogenhändler.

    Franco Battel

  • El Paso kämpft gegen Drogenkriminalität

    Erstmals anerkennt eine US-Regierung, dass die Drogenkriminalität ein Problem beider Länder, von Mexiko und den USA, ist. US-Präsident Barack Obama spricht ausdrücklich nicht von einer Einbahnstrasse, auf der Drogen aus dem Süden in den Norden kommen.

    Obama sieht auch die Gegenspur, auf der Drogengeld und Waffen vom Norden südwärts verschoben werden. Er verlangt darum schärfere Überwachung, beidseits der Grenze.

    Davon ist dort allerdings wenig zu sehen, wie die Reportage von Max Akermann zeigt, der in der Grenzstadt El Paso unterwegs war.

  • G20-Opfer starb an inneren Blutungen

    Der Passant Ian Tomlinson, der am 1. April in London in den Strudel der Demonstrationen gegen den G-20-Gipfel geraten war, ist nicht an einem Herzinfarkt gestorben, sondern an einer Unterleibsblutung. Dies ergab eine zweite Obduktion.

    Das Vorgehen der Londoner Polizei bot schon bisher Anlass zur Sorge. Nun wird die Londoner Strategie der «Einkesselung» gänzlich neu überdacht.

    Martin Alioth

  • Schweiz hat im Steuerstreit weniger Zeit

    Die nächste Druckwelle in Sachen Bankgeheimnis kommt früher als erwartet: Schon in zwei Monaten findet in Berlin wieder eine Steuerkonferenz statt, auf Einladung des deutschen und des französischen Finanzministers.

    Dort wollen verschiedene Länder der Vertretern der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) untersuchen, welche Fortschritte im Kampf gegen Steuerhinterziehung gemacht wurden. Und was man unternehmen könnte gegen Länder, die nicht kooperieren. Beim Bund gibt man sich zugeknöpft.

    Nathalie Christen

  • Droht Österreich der Staatsbankrott?

    Österreich droht der Staatsbankrott - das klingt wie eine Schlagzeile der Kronenzeitung. Tatsächlich ist es ein Warnruf aus New York vom letztjährigen Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman.

    Krugman sagte, Österreich habe sich in Osteuropäischen Ländern zu sehr mit Krediten engagiert und werde deswegen wohl bald in der Liga Islands und Irlands spielen - also jener Länder, die weit in die Tiefe gestürzt sind.

    Peter Havlik ist stellvertretender Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche - einem renommierten Haus für Osteuropastudien. Die Frage an Havlik: Haben Sie Ihr Geld schon in Sicherheit gebracht?

    Martin Durrer

  • Serbien steckt in der Schuldenkrise

    Serbien ist wirtschaftlich in einer schlimmeren Situation als viele wahrhaben wollen. Der Staat ist hoch verschuldet, der jüngste IWF-Kredit von drei Milliarden Euro bringt nur kurzfristige Linderung.

    Schlimmer noch, die serbischen Firmen können einander nicht mehr bezahlen, sie sind illiquid. Denn die Bankkonten jedes dritten serbischen Unternehmens sind wegen Überschuldung blockiert. Das hat tiefgreifende Folgen im wirtschaftlichen Alltag Serbiens.

    Walter Müller

  • Franzosen wollen Nummernschild-Patrioten bleiben

    Pariser Autofahrer sind in der französischen Provinz nicht immer gern gesehen. Bisher waren die Hauptstädter an der 75 auf dem Nummernschild zu erkennen. Das wird in Zukunft anders sein, denn Frankreich hat am Mittwoch neue Nummernschilder für Neuwagen eingeführt.

    Ursprünglich sollten sie lediglich eine zufällige Kombination aus Buchstaben und Ziffern nach dem Schema AB-123-CD zeigen. Die Änderung war nötig geworden, weil dem alten System bald die Kombinationen ausgegangen wären.

    Als die Pläne bekannt wurden, war der Aufschrei gross. Viele Franzosen wollten nicht darauf verzichten, die Herkunft der Autobesitzer am Nummernschild abzulesen.

    ARD-Korrespondentin Claudia Deeg

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli