Zusammenbruch der Landesbank Sachsen

  • Sonntag, 26. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 26. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 26. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die US-Finanzkrise hat Europa erreicht. Die Landesbank von Sachsen bricht unter der Last der Verluste zusammen.

Weitere Themen:

Die USA gehen massiv gegen illegale Einwanderer vor.

Die Stadt Zürich schützt ihre Rentner vor dem sozialen Fall.

Acht Jahre nach dem Sturm «Lothar» geht es dem Wald besser denn je.

Beiträge

  • Banken-Crash: US-Hypothekenkrise trifft Sachsen

    Die in Schieflage geratene Landesbank Sachsen verliert in einem eilig eingefädelten Notverkauf ihre Unabhängigkeit. Nach hohen Verlusten aus riskanten Geschäften im Zuge der US-Hypothekenkrise wird die einzige ostdeutsche Landesbank an die Landesbank Baden-Württemberg verkauft.

    Diese zahlt mindestens 300 Millionen Euro.

    Dieser Vorgang ist in der Bankenwelt spektakulär und könnte politische Folgen haben. Weshalb?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Manuel Rentsch

  • In den USA sind Sans Papiers gesucht

    Rund 12 Millionen Menschen leben in den USA ohne gültige Aufenthaltspapiere. Die meisten kommen über die Grenze von Mexiko nach Arizona. Arbeitgeber, die solche illegalen Einwanderer beschäftigen, sollen nun bestraft werden. In Arizona könnten sie sogar ihre Gewerbelizenz verlieren.

    Die Massnahme ist höchst umstritten. Denn viele Betriebe finden keine US-Amerikaner oder legale Ausländer, die sich für die Arbeit auf dem Feld oder in der Gastwirtschaft nicht zu schade sind.

    Max Akermann

  • Pflegebedürftige Rentner vor Fürsorge schützen

    Gemäss Krankenversicherungsgesetz müssten die Pflegekosten eigentlich von den Krankenkassen übernommen werden. Tatsächlich steuern die Kassen aber nur 50 bis 60 Prozent bei. Den Rest müssen Pflegebedürftige selber finanzieren.

    Geht das Geld aus, muss der Staat mit den vor allem von den Kantonen bestrittenen AHV/IV-Ergänzungsleistungen oder mittels Sozialhilfe durch die Gemeinde einspringen.

    In der Stadt Zürich hat man eine Lösung gefunden, die verhindert, dass aus Pflegefällen Sozialfälle werden. Das Zürcher Modell wird jetzt auch auf nationaler Ebene diskutiert.

    Sonja Schmidmeister

  • Ganze Waldgebiete wurden wegrasiert

    Vor knapp acht Jahren hat der Sturm «Lothar» Waldschäden von mehreren hundert Millionen Franken angerichtet. Der Sturm knickte Ende 1999 Bäume wie Streichhölzer und verwüstete ganze Waldgebiete. Das meiste davon ist längst aufgeräumt.

    Im Engstligental im Berner Oberland hinterliess der Orkan die grösste zusammenhängende Schaden-Fläche im Kanton Bern. Dort entschied die Forstbehörde, das kilometerlange Chaos aus umgestürzten Bäumen sich selbst zu überlassen. Dem Wald geht es nun besser denn je.

    Toni Koller

Autor/in: Simone Fatzer