Buchtipp zu Josef Ackermann

Späte Reue

Josef Ackermann – eine Nahaufnahme

von Stefan Baron

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Bildlegende: Lesetipp der Woche Econ

Diese Nahaufnahme Josef Ackermanns aus Sicht eines Wegbegleiters beschreibt nicht nur den Spitzenbanker selbst, sondern nimmt auch die Geschicke der Deutschen Bank ins Visier, die globale Finanzbranche, ihre Schieflage und die ethischen und rechtlichen Fragen, die mit der Krise einhergingen.

Ackermann hat die Bank zum Global Player im Investmentbanking gemacht, er hat aber auch dafür gesorgt, dass sie sich früher als viele andere aus dem Geschäft mit gefährlichen Derivaten zurückzog.

Autor Stefan Baron, ehemaliger Kommunikationschef der Deutschen Bank, zeichnet nach, wie der arbeitsame und intelligente Landarztsohn aus der Schweizer Provinz zum Paradebanker und zum medialen Feindbild, zum Branchensprachrohr und schliesslich zum Reformator wurde. Wenn Ackermann allerdings als Gewissen der Finanzbranche oder als Staatsmann von Format dargestellt wird, kann man durchaus ein gewisses Mass an Wunschdenken vermuten, sei es aufseiten des Autors oder seines ehemaligen Arbeitgebers.

Diese Biografie wird allen empfohlen, die sich für die Person Josef Ackermann oder für globale wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren.

  • Verlag: Econ
  • Publikation: 2013
  • Anzahl Seiten: 301

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern