Homosexuelle bereichern Gesellschaft und Unternehmen

Der Regenbogen-Faktor

Schwule und Lesben in Wirtschaft und Gesellschaft – Von Aussenseitern zu selbstbewussten Leistungsträgern

von Jens Schadendorf

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Bildlegende: Lesetipp der Woche Redline

Mehr als 100 Jahre lang existierte im deutschen Strafgesetz der Paragraf 175, der sexuelle Kontakte unter Männern verbot. Erst 1994 wurde er gestrichen.

Heute meinen viele, Schwule und Lesben seien doch längst gesellschaftlich anerkannt und gleichberechtigt, auch wenn noch nicht alle Klischees und Vorurteile ausgeräumt seien.

Im Kampf um Normalität und Chancengleichheit haben sich Homosexuelle als engagierte Bürger und Leistungsträger erwiesen, die in Politik und Gesellschaft wie auch in der Wirtschaft viel erreicht haben, betont Jens Schadendorf in seinem Buch. Für ihn haben Schwule und Lesben die Rolle der verletzlichen Aussenseiter abgestreift und positiven Einfluss gewonnen.

Das Buch ist gut verständlich geschrieben und durch zahlreiche Fallbeispiele aufgelockert. Im Anhang findet sich ein Glossar, in dem Begriffe aus der LGBT-Welt erläutert werden, sowie ein historischer Abriss der rechtlichen Situation von Homosexuellen im Wandel der Zeiten.

Das Buch wird allen Personalverantwortlichen empfohlen, die den Grundsatz der Chancengleichheit ernst nehmen und die von den Vorteilen des Diversity-Ansatzes profitieren wollen.

  • Verlag: Redline
  • Publikation: 2014
  • Anzahl Seiten: 192

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern