Scheitern muss möglich sein

Gescheiter scheitern

Eine Anleitung für Führungskräfte und Berater

von Lars Burmeister und Leila Steinhilper

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Bildlegende: Lesetipp der Woche. Carl-Auer

Seit unserer Kindheit sind wir mit dem Scheitern vertraut: Laufen lernt man nicht ohne zu stürzen. Die Autoren Burmeister und Steinhilper plädieren darum für eine Unternehmenskultur, die das Scheitern zulässt. Eine entsprechend gelassene Organisation, so ihre These, wachse an missglückten Projekten, statt an ihnen zu zerbrechen.

Mit Beispielen aus ihrer Praxis als Organisations- und Personalberater zeigt das Autorenteam, dass das Scheitern ein Entwicklungsschritt ist, der als Impuls zu einem Neuanfang dienen kann. Es werden Workshops zum Thema vorgestellt, ausserdem findet sich im letzten Kapitel ein sehr nützlicher Leitfaden dazu, wie man schlechte Nachrichten am besten überbringt.

Das gut lesbare Buch ist, wie bereits im Untertitel versprochen, tatsächlich eine brauchbare Anleitung für Führungskräfte und Berater.Es eignet sich sogar für jeden, der sich für einen konstruktiven Umgang mit dem Thema Scheitern interessiert.

  • Verlag: Carl-Auer
  • Publikation: 2011
  • Anzahl Seiten: 140

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Vorhang auf für Verlierer: Vom Umgang mit Scheitern

    Aus ECO vom 18.1.2016

    Unsere Arbeitswelt ist auf Erfolg getrimmt. Doch oft werden Fehlentscheide getroffen. Zahlreiche Start-ups kommen nicht über erste Gehversuche hinaus, weil deren Gründer etwas falsch eingeschätzt haben. Doch über Misserfolge wird in der Regel geschwiegen. Stimmen werden immer lauter, die einen unverkrampfteren Umgang mit dem Scheitern fordern. Und sie finden wissenschaftliche Unterstützung: Scheitern macht klüger – nicht nur die Gescheiterten selbst. «ECO» über die Psychologie des Scheiterns, das Zelebrieren von Fehlern und ein Stehaufmännchen.