Welche Trends den Handel verändern

Innovationen im Handel

Verpassen wir die Megatrends der Zukunft?

von Wolfgang Lux

Innovationen im Handel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lesetipp der Woche Springer Gabler

Die «Megatrends der Zukunft», im Untertitel beschworen, prägen längst das Hier und Heute.

Ob es ums Einkaufen im Internet, die Ladensuche per Smartphone oder die Rekrutierung von Nachwuchskräften geht: Aktuelle Entwicklungen fordern dem Handel viele Innovationen ab, die einige Unternehmen bereits beherzt angehen – wie zahlreiche Interviews im Buch zeigen –, aber keineswegs alle.

Daher präsentiert Handelsexperte Wolfgang Lux weitere, derzeit noch nicht in die Praxis umgesetzte Möglichkeiten. Da sich die Trends gegenseitig beeinflussen und bedingen, wimmelt es von Wiederholungen, was die Textmenge erheblich aufbläht. Dank der guten Gliederung überblickt der Leser aber schnell, was wichtig für ihn ist.

Die zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Diagramme sind gut gemeint, aber meist so stark verkleinert, dass sie nur mit Mühe zu entziffern sind.

Das Buch mit seinen praxisnahen Lösungsvorschlägen wird allen Führungskräften in Handelsunternehmen als Ratgeber und Inspirationsquelle empfohlen.

  • Verlag: Springer Gabler
  • Publikation: 2012
  • Anzahl Seiten: 425

In Zusammenarbeit mit Getabstract, Luzern

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Diamond Heels: Schuhe für eine einzige Frau

    Aus ECO vom 21.12.2015

    Auch die Schuhbranche verliert Marktanteile an den Online-Handel. Ochsner Schuhe geht deshalb zusammen mit dem Start-up Diamond Heels neue Wege: Kundinnen können in bisher fünf Filialen ihre Schuhe selber nach eigenen Wünschen designen. Die individuell gestalteten Stiefeletten, Pumps oder Sandalen werden als Einzelstücke in Portugal hergestellt, wo die Schuhindustrie nach einer langen Durststrecke wieder ein Revival erlebt.

  • Misere der Modehändler: Online-Shops als Rettungsversuch

    Aus ECO vom 21.12.2015

    Schweizer Modehändler kämpfen um ihre Existenz. Die Verkaufszahlen sind auf Talfahrt. Die Konsumenten kaufen im Ausland, bei internationalen Ketten – oder online. Während es erste Konkurse von Schweizer Modehändlern gab, versuchen die Überlebenden, mit eigenen Online-Shops das Geschäft wieder anzukurbeln. Experten zweifeln, dass sie rechtzeitig aufholen können. «ECO» blickt hinter die Kulissen von Companys, Tally Weijl und Chicorée.