25 Jahre Hubble: Freie Sicht ins Universum
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Bild 1 von 21. Am 24. April 1990 ist es soweit: . Nach mehreren Verzögerungen hebt Hubble im Frachtraum der Discovery-Raumfähre von der Plattform des Kennedy Space Centers ab. Die Raumfähre hievt das Schulbus-grosse Teleskop in seinen Orbit etwa 540 Kilometer über der Erde. Es soll in den nächsten Jahren für einmalige Erkenntnisse über das Universum sorgen. Bildquelle: Nasa.
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Bild 2 von 21. Hubbles Bilder helfen, das Alter des Universums genauer zu bestimmen: 13,7 Milliarden Jahre. Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team.
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Bild 3 von 21. Mit ihm spüren Astronomen eine Menge unbekannter Galaxien auf und kartieren schon entdeckte. Hier die Spiralgalaxie NGC 7593. Bildquelle: Reuters.
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Bild 4 von 21. Mit Hubble können Forscher erstmals ihre Theorien von Schwarzen Löchern überprüfen und belegen, dass es in jeder Galaxie ein supermassereiches Loch gibt. Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble Heritage Team.
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Bild 5 von 21. Auch Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems erspäht das fliegende Teleskop; das war zuvor nicht möglich. Bis heute haben Anstronomen mit indirekten Methoden rund 2000 solcher Exoplaneten gefunden. Das Bild zeigt einen Staubring um den Stern Fomalhaut. Der kleine Punkt im Kreis – das war das erste Lichtbild eines Exoplaneten. Bildquelle: Imago.
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Bild 6 von 21. Hubble beobachtet auch das Leben und Sterben von Sternen. Hier im Carina-Nebel, einer riesigen Wolke aus Gas und Staub, die sich etwa 7500 Lichtjahre entfernt von uns befindet. Doch das allererste Bild von Hubble ist ... Bildquelle: Reuters.
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Bild 7 von 21. ... ein Schock: Wie sich herausstellt, hat das 1,5 Milliarden-Dollar-Teleskop einen Sehfehler, weil sein Hauptspiegel nicht akkurat geschliffen ist. Die Bilder sind quasi unbrauchbar. Die grossen Hoffnungen in dieses Teleskop – dahin. Kritiker nennen es bereits ein Milliarden-Grab. Bildquelle: Nasa.
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Bild 8 von 21. Nasa und Esa reagieren mit diesem Bild von Pluto und seinem Mond Charon – aufgenommen am 4. Oktober 1990. Es soll zeigen, dass Hubble trotz des Fehlers noch immer bessere Bilder liefert (rechts) als ein Bodenteleskop (links). Hubbles grosser Vorteil: Es schaut ohne den störenden Einfluss der Erdatmosphäre ins All. Bildquelle: Nasa, Esa.
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Bild 9 von 21. Drei Jahre später, im Dezember 1993, haben die Experten eine Lösung für den fehlerhaften Spiegel gefunden und die erste Hubble-Reparaturmission startet ins All. Die Astronauten der Endeavour fangen das Teleskop ein und beheben den Fehler mit dem Korrektursystem COSTAR – eine Art Brille für Hubble. Von nun an kann es beweisen, was es kann. Bildquelle: Reuters.
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Bild 10 von 21. Diese Aufnahme der Galaxie M 100 zeigt die Verbesserung durch die Korrektur (rechts). Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble Heritage Team.
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Bild 11 von 21. Mit diesem Bild retabliert Hubble seinen Ruf – allerdings ist dies hier eine Neuaufnahme zu Ehren seines 25. Geburtstags. Die Nasa nennt es «The Pillars of Creation», die Säulen der Schöpfung. Sie sind im Adler-Nebel zu sehen, rund 7000 Lichtjahre entfernt von der Erde. Die Gastürme sind mehrere Lichtjahre hoch. Hier entstehen Sterne. Bildquelle: Reuters.
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Bild 12 von 21. Hubble sieht Dinge, die wir mit dem blossen Auge niemals erkennen würden, weil es neben dem sichtbaren Licht auch Wellen im für uns unsichtbaren Infrarot- und Ultraviolett-Bereich aufnimmt. Das Bild links zeigt die Säulen im sichtbaren, rechts im infraroten Bereich. Weil Infrarot-Wellen leichter durch Staub dringen, ist dieses Bild detailreicher. Bildquelle: Nasa .
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Bild 13 von 21. Die bunten Hubble-Bilder, wie wir sie kennen, bestehen eigentlich aus verschiedenen Schwarz-weiss-Aufnahmen, die je eine andere Wellenlänge des Lichts repräsentieren. So zeigen sie ganz unterschiedliche Gase und Staub. Die Farben werden später in der Bildbearbeitung hinzugefügt, um die wissenschaftlichen Details deutlich zu machen. Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble Heritage Team.
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Bild 14 von 21. Zu Hubbles 8. Geburtstag wird dieses Infrarotbild von Saturn publiziert. Die poppigen Farben zeigen die unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung der Wolkenebenen. Bildquelle: Nasa.
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Bild 15 von 21. Galaktischer Kreissaal in der Spiralgalaxie M 51: Man erkennt die Entstehung der Sterne in den pinken Regionen, die blauen Flecken zeigen neugeborene Sterne. Im gelben Zentrum sitzen ältere Sterne. Mit diesem Bild feiern Nasa und Esa Hubbles 15. Geburtstag – es ist das grösste und schärfste bis dahin. Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble Heritage Team.
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Bild 16 von 21. Der Schmetterlingsnebel ist einer der hellsten und extremsten Planetennebel, die wir kennen. Verschiedene Filter machen den Ausstoss von Sauerstoff, Helium, Wasserstoff, Stickstoff und Schwefel sichtbar. Im Zentrum dieses Chaos' steckt ein sterbender Stern, der einst die fünffache Masse der Sonne besass. Bildquelle: Imago.
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Bild 17 von 21. 2009 macht sich zum fünften Mal eine Astronauten-Crew auf den Weg zu Hubble, um Reparaturarbeiten vorzunehmen. Wartungen sind immer ein Teil des Konzepts gewesen. Bis heute wurden essenzielle Komponenten wie Computer, Kameras, Spektrometer und die Sonnenflügel erneuert. Bildquelle: Reuters.
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Bild 18 von 21. Kurz nach seiner letzten Wartung feiert Hubble mit diesem Bild seinen 20. Geburtstag. Schon jetzt ist das Teleskop doppelt so lang im All wie ursprünglich erwartet. Die Aufnahme zeigt das Gebilde «Mystic Mountain», das im Carina-Nebel aufsteigt. Der Berg ist etwa drei Lichtjahre hoch. Hier entstehen neue Sterne. Bildquelle: Reuters.
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Bild 19 von 21. Dies ist der bislang tiefste Blick ins All. Das Bild besteht aus verschiedenen Aufnahmen desselben Himmels-Ausschnitts mit einer Gesamtbelichtungszeit von 50 Tagen. Es zeigt laut Nasa und Esa einige der ersten Galaxien, die nach dem Urknall entstanden und enthält das älteste Sternenlicht, das je aufgenommen wurde. Bildquelle: Nasa, Esa, Hubble Heritage Team.
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Bild 20 von 21. So leistungsfähig wie heute war Hubble noch nie. Mehr als eine Million Beobachtungen hat das fliegende Observatorium in seiner Laufzeit gemacht, fast 13'000 wissenschaftliche Veröffentlichungen sind erschienen. Wie lange der zähe Veteran noch im Weltall bleibt? Vielleicht wird er seinen Nachfolger noch persönlich antreffen. Bildquelle: Imago.
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Bild 21 von 21. Der Nachfolger heisst James Webb. Das neue Teleskop soll 2018 ins All befördert werden. Sein Ziel: Noch weiter in unsere kosmische Vergangenheit blicken und noch mehr spektakuläre Bilder vom Weltall liefern. Bildquelle: Imago.
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