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Einstein Online «Wusch» – so klingt eine Gravitationswelle

«Wir haben ein neues Sinnesorgan fürs Universum» hiess es, als Forscher am 11. Februar 2016 verkündeten, erstmals Gravitationswellen nachgewiesen zu haben. Denn wir können das Universum nun nicht nur sehen – wir können es auch hören.

Legende: Audio «Wusch» - so klingt eine Gravitationswelle abspielen. Laufzeit 00:03 Minuten.
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Wenn zwei grosse schwarze Löcher kollidieren, entstehen Gravitationswellen, die durchs All rasen und das Gewebe von Raum und Zeit erzittern lassen. Diese Wellen können uns Details über kosmische Ereignisse verraten, die wir mit Teleskopen wie Hubble oder Alma nicht wahrnehmen konnten – sich verschlingende schwarze Löcher zum Beispiel oder verschmelzende Neutronensterne.

Gravitationswellen können nicht mit solch spektakulären Bildern sichtbar gemacht werden wie sie manche Teleskope liefern. Aber die Wellen, die nun gemessen wurden, kann man hören! Sie befinden sich nämlich zufällig in einem Frequenzbereich, den auch das menschliche Ohr wahrnehmen kann. Natürlich haben die Forscher ein wenig frisiert, um den Ton besser und klarer zu machen. Aber in etwa hören sich Gravitationswellen so an wie in ihrer Aufnahme oben.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Boll, Zürich
    Gravitationswellen kann man nicht hören, genausowenig wie man einen Stern oder eine einzelnes Atom hören kann. . Hören kann man Druckschwankungen in einem bestimmten Frequenzbereich. Man kann allerdings wirkliche Töne mit dem Zeitverlauf einer Gravitationswelle modulieren und erhält so etwas wie ein 'Hörbild'. Das Wusch ist aber genauso wenig die Gravitationswelle wie die Wavelet-Zeichnung im Text. Gravitationswellen kann man symbolisch darstellen, aber weder hören noch sehen.
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